Heubacher Straße in Bartholomä ab Ende Mai dicht

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Von Heubach kommend, startet der erste Bauabschnitt an der Ortsgrenze und geht bis einschließlich der Kreuzung Böhmenkircher Straße. Die Straße wird komplett erneuert, samt den Randsteinen, den Gehwegen sowie Kanälen, Strom- und Wasserleitungen.
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Was in der Bartholomäer Durchgangsstraße geplant ist, wie der Zeitplan für die Bauarbeiten aussieht und welche Umleitungen bislang vorgesehen sind.

Bartholomä

Die Heubacher Straße wird in diesem Jahr in einem ersten Abschnitt saniert. Der zweite Abschnitt soll nächstes Jahr folgen. Über die Einzelheiten informierten Bürgermeister Thomas Kuhn und Ingenieur Helmut Kolb am Donnerstagabend im Rathaus.

Was geplant ist

Von Heubach kommend, startet der erste Bauabschnitt an der Ortsgrenze und geht bis einschließlich der Kreuzung Böhmenkircher Straße. Die Straße wird komplett erneuert, samt den Randsteinen, den Gehwegen sowie Kanälen, Strom- und Wasserleitungen.

Gestalterisch verändern werde sich am meisten der westliche Ortseingang bis zur Höhe der Firma Omnibus Grötzinger, informierte Kolb. Die Busbuchten werden aufgelöst, stattdessen soll der Bus auf der Straße halten. Dies soll genauso der Verkehrsberuhigung dienen wie eine Verschwenkung und eine Mittelinsel. Die Bushaltestellen werden barrierefrei und erhalten ein Wartehäuschen. Die Zufahrt zu Omnibus Grötzinger soll „großzügiger gestaltet werden“. Der alte Löschwasserbehälter am Ortseingang kommt weg, dafür soll ein „Ortseingangsplatz“ mit Grünflächen und Sitzgelegenheiten entstehen. Auch entlang der Straße sei geplant, Bäume zu pflanzen. Die Straßenbreite von sieben Metern könne wegen landwirtschaftlichen Geräten und dem Schwerlastverkehr nicht reduziert werden. Auf der Straße soll ein Fahrradschutzstreifen entstehen, auf welcher Seite müsse noch geklärt werden. Die Einmündung zur Böhmenkircher Straße will man „auftrichtern“ und eine befahrbare Mittelinsel aus Pflasterbelag bauen. So soll die „Abkürzung“ durch die Böhmenkircher Straße unattraktiver werden, berichtete Kolb. Bis zur Kreuzung werden die Gehwege aus Asphalt gemacht, zur Ortsmitte hin dann gepflastert.

Die Sachen mit dem Breitband

Laut den privaten Internetanbieter ist die Heubacher Straße nicht „unterversorgt“. Das heißt, die Gemeinde bekommt keine finanzielle Förderung beim Breitbandausbau, wie Thomas Kuhn erläuterte. Falls die Eigentümer aber dafür seien, dass Breitband-Leerrohre mitverlegt würden, müsse klar sein, dass es keine Garantie gebe, „was da wann von welchem Betreiber angeboten wird“. Die Gemeinde jedenfalls könne und dürfe nicht zur Versorgung beitragen.

Der zeitliche Ablauf

Der erste Bauabschnitt sei ausgeschrieben. Kuhn geht davon aus, dass bis 25. April Angebote vorliegen. Der Gemeinderat könnte die Arbeiten Anfang Mai vergeben. Der Start mit den Kanalarbeiten wäre, wenn es gut läuft, am 23. Mai denkbar, so Kuhn. Die Arbeiten ziehen sich über den Winter, dann müsse die Straße ohne Deckschicht auskommen, sei aber befahrbar. Im April 2023 soll die oberste Schicht erledigt werden.

Die Umleitungen

Ziel der Verwaltung sei, vor allem die Lastwagen und den überörtlichen Autoverkehr „großräumig umzuleiten“, betonte Kuhn. Wer von Aalen Richtung Göppingen wolle, werde über die Beckengasse Richtung Steinheim und Böhmenkirch geleitet.

Viele Anwohner waren für sich mit dieser großen Lösung nicht einverstanden und fragten etwa nach einer Öffnung der Straße über den Steinbruch. Das sah Kuhn kritisch, er sagte aber zu, den Umleitungs- und auch den Schleichwegverkehr genau zu beobachten und gegebenenfalls zu reagieren.

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