Muschelkalk fürs Urnengrabfeld

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Das neue Urnengrabfeld auf dem Friedhof in Bartholomä.
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Auf dem Friedhof in Bartholomä wird eine alternative Bestattungsart erstellt. Zudem befassten sich die Gemeinderäte mit dem EU-Förderprogramm Leader.

Bartholomä

Urnengräber machen mittlerweile bis zu 80 Prozent bei den Bestattungsarten aus. Diesem Umstand will auch weiterhin die Gemeinde Bartholomä Rechnung tragen und Angebote schaffen. Im Blick hat man die Realisierung eines Urnengrabfeldes. In diesem werden die Urnen beigesetzt und jeweils mit Platten gekennzeichnet. Die Mitglieder des technischen Ausschusses haben sich nun auf das Plattenmaterial festgelegt. Bürgermeister Thomas Kuhn berichtete den Gemeinderäten, dass die Platten aus Muschelkalk bestehen werden. Auch rund um das quadratische Grabfeld wird Muschelkalk als Einfriedung verlegt. Im ersten Feld gibt’s Platz für 112 Urnen bei Doppelbelegung, im zweiten Feld 56 bei Doppelbelegung. Das Urnengrabfeld wird sich zentral auf dem Friedhof finden, im historischen Teil.

Landschaftsarchitektin Sigrid Bombera wird sich um die Ausschreibung und die Mitarbeiter des Bauhofs werden um die Realisierung des neuen Urnengrabfelds inklusive eines zentralen Baumes zeitnah kümmern. Die Kosten liegen bei 35 000 Euro zuzüglich der Bauhofleistungen.

Wichtiges Leader-Programm

In der Vergangenheit profitierte Bartholomä mehrfach von europäischen Zuschüssen aus dem Leader-Programm. So konnte unter anderem der Kulturhof am Amalienhof gestaltet werden. Auch manche Querungshilfe an der Landesstraße 1162 sowie ein Lückenschluss des Radwegs zum Möhnhof wurden, so unterstützt, angelegt. „Ich möchte sie ermuntern“, forderte Bürgermeister Thomas Kuhn die Gemeinderäte auf, erneut Interesse an dieser Förderkulisse zu bekunden. Denn diese werde aktuell vorbereitet. Bartholomä wird sich nach klarem Votum der Gemeinderäte nun darum bemühen, in die Förderkulisse „Brenzregion“ aufgenommen zu werden. Die Geschäftsstelle der Leader-Kulisse findet sich hierfür in Heidenheim. Diese begrüße das Interesse von Bartholomä. Solle es gelingen, könnte die Gemeinde bis 2027 Projekte mit dem Ziel auf Förderung anmelden.

Neue Grüncontainer

Am Bauhof in Bartholomä sollen Grüncontainer installiert werden, zu deren Nutzung der Grünschnitt nicht mehr eine Treppe zum Befüllen erklommen werden muss. Bürgermeister Kuhn erinnerte daran, „dass alle nicht jünger werden“ und in Bartholomä der Altersdurchschnitt bei 46 Jahren liege.

Ingenieur Helmut Kolb stellte dem Gemeinderat eine Planung vor, die das Einlassen der Container seitlich vorsieht. Kostenpunkt inklusive Mauern: 78 000 Euro.

Die endgültige Lage der Grüncontainer wird noch diskutiert, da man sich für die Zukunft des Bauhofs, etwa bei einer möglichen Erweiterung, nichts verbauen möchte.

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