Nach Vandalismus am Bike-Trail: Quad-Gruppe will Radlern helfen

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Der Radtrail am Wirtsberg wurde mutwillig zerstört. Spuren deuten auf zwei Quads und ein Motorrad als Verursacher hin
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Zeichen der Solidarität nach Akt der Zerstörung auf dem Bike-Trail der Radsportfreunde Bartholomä.

Bartholomä. Unbekannte haben am Sonntagmorgen vor einer Woche den im Herbst neu eröffneten und von den Bartholomäer Radsportfreunden sowie dem Skiclub selbst gebauten Mountainbike-Trail am Wirtsberg durchgepflügt und auch vor der Langlaufloipe nicht Halt gemacht. Zwei Quadfahrer und ein Motorradfahrer müssen es den Spuren nach gewesen sein, hatte Stefan Vogt, der Vorsitzende der Radsportfreunde Bartholomä über die vorgefundenen Spuren gesagt. In den Tagen darauf haben die Betroffenen von den Radsportfreunden und vom Skiclub viel Solidarität im Ort erfahren.

Distanzierung von Chaoten

Auf einen Artikel in der Gmünder Tagespost hin hat sich nun Markus Haag von der „Quad u. ATV Crew Schwäbischer Wald“ bei Stefan Vogt gemeldet. „Mit Bestürzung, Abscheu und Wut“ habe die „Quad u. ATV Crew Schwäbischer Wald“ von dem Vandalismus auf dem Biketrail der Radsportfreunde Kenntnis genommen. „Dies verurteilen wir auf das Schärfste und distanzieren uns ganz klar von solchen Chaoten.“ Die „Quad u. ATV Crew Schwäbischer Wald“ sei eine Gruppe von etwa 15 Leuten im Alter von 20 bis 60 Jahren, erläutert Markus Haag dieser Zeitung. Und schreibt weiter an die Radsportfreunde Bartholomä: „Leider gibt es auch in unserem Hobby schwarze Schafe.“ Deshalb will sich die Gruppe solidarisch mit den Radsportfreunden zeigen „und unsere Arbeitskraft bei der Reparatur und Wiederaufbau Ihres Geländes anbieten“, schreibt Markus Haag an Stefan Vogt, der sich sehr über das Angebot freut.

Der Bike-Trail am Wirtsberg ist insgesamt 700 Meter lang, er hat einen Schotterbelag und schlängel sich in zwei unterschiedlich schweren Teilstrecken bergab. Die Bauarbeiten hatten Mitglieder der Radsportfreunde Bartholomä und des Skiclubs in der letzten Woche der Sommerferien übernommen. 300 Tonnen Schotter haben sie mit Schubkarren auf die Strecke gefahren und zusammengerechnet 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden in sechs Tagen geleistet.

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