Reisefreiheit von Kindern interpretiert

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Partnerschaft mit Casola

Jugendliche in Bartholomä und Casola Valsenio fassen demokratische Grundrechte in Bildern.

Bartholomä. Seit Wochen arbeiten Kinder und Jugendliche in Bartholomä und in ihrer Partnergemeinde Casola Valsenio in Italien in Werkstätten und Kreativräumen. Bis zum zwanzigjährigen Partnerschaftsjubiläum sollen ihre Werke fertig sein. „Wir dürfen in Deutschland und Italien entscheiden, wie wir leben, wohnen, arbeiten, reisen wollen. Wir dürfen unsere Meinung sagen, uns treffen, unsere Religion ausüben. Für viele Menschen ist dies nicht selbstverständlich, auch in Deutschland und Italien war es nicht immer so – die jungen Künstler reden darüber, und fertigen dazu Bilder, Collagen, Kunstwerke an“, berichtet Bettina Ritz, Vorsitzende des Partnerschaftsvereins.

Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg sei so präsent vor Augen, welch hohes Gut die demokratischen Grundrechte seien. Deshalb haben die Partnerschaftsvereine beschlossen, Jugendliche mit den in ihren jeweiligen Verfassungen verankerten Grundrechte vertraut zu machen. Bettina Ritz und Claudia Moser von den Amici di Casola stellten den Workshop zusammen. Zu den ausgewählten Rechten fertigen sie künstlerische Interpretationen an, die an den Jubiläumsveranstaltungen in Casola Valsenio und Bartholomä ausgestellt werden und im Anschluss entlang des Friedensweges auf den Monte Battaglia in Casola und auf einem Weg in Bartholomä, der noch festgelegt wird, fest installiert werden.

Mit Unterstützung der Jugendkunstschule der VHS und Sandra Kühnhöfer vom Arbeitskreis Kunst und Kultur entstanden farbenfrohe Exponate, die bei der Fahrt zur Jubiläumsfeier an Fronleichnam nach Italien mitgenommen werden.

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