Sanierung kostet Millionen

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Bundestagsabgeorndete Margit Stumpp vom Bündnis 90/Grüne (Mitte) informierte sich am Freitag übers Turnerheim in Bartholomä. Dabei wurde sie über eine anstehende Millioneninvestition informiert.

Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp informierte sich am Freitag über das Vorhaben des Sport und Bildungszentrums "Turnerheim".

Bartholomä.

Die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp wohnt in Königsbronn und war nach eigenen Worten "schon oft in Bartholomä". Am Freitag informierte sie sich über das Sport- und Bildungszentrum. Leiter Markus Mezger empfing die Grünen-Politikerin gleich mit einer ganzen Fülle an Informationen über das Gebäude. Es geht um eine Millioneninvestition. So erfuhr Margit Stumpp, dass das Gebäude aus dem Jahr 1969 stammt.

Und somit der Zahn der Zeit nagt. Nicht nur, was die Technik inklusive Leitungen anbelangt, sondern eben auch den Standard der 43 Zimmer mit insgesamt 80 Betten. Bürgermeister Thomas Kuhn erklärte, dass das Sport- und Bildungszentrum ein wichtiger Partner für die Gemeinde Bartholomä sei. Und ein wichtiger Punkt in der Infrastruktur. Zumal es pro Jahr 30 000 Übernachtungen am Ort gibt. Auch ging er auf gemeinsame Projekte, etwa die gemeinsam konzipierte "Gymwelt" ein. Diese hält unter anderem Laufstrecken in und um den staatlich anerkannten Erholungsort Bartholomä bereit. Beim Bau, so Thomas Kuhn, habe vor allem die ländlich reizvolle Umgebung eine große Rolle gespielt.

Die idyllische Lage ist Fluch und Segen zugleich.

Margit Stumpp Bundestagsabgeordnete

Markus Mezger und Klaus Jürgen Huschka, Regionalleiter des Internationalen Bundes als Pächter der Einrichtung, betonte, dass eine Generalsanierung unumgänglich sei. Man habe eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wie es mit dem Abriss und des Neubaus des Zentrums gegenüber einer Sanierung aussehen würde. Diese Studie habe gezeigt, dass ein Neubau rund zwölf Millionen Euro kosten würde. Hingegen eine Generalsanierung etwa acht bis zehn Millionen Euro. "Wir warten auf ein Signal vom Schwäbischen Turnerbund", beschrieb Huschka die aktuelle Situation. Und betonte, dass ein Umbau oder Neubau einen großen Aufschwung für das Zentrum bedeute. "Der Bedarf ist da", verwies Zentrumsleiter Markus Mezger auf große Firmen in der Region, die bereits jetzt im Zentrum ihre Tagungen, Fort- und Weiterbildungen durchführen. Allerdings entspreche der Zustand der Gästezimmer nicht dem aktuellen Standard. Angesprochen wurde auch der Fachkräftemangel in der Gastronomie und Hotelerie sowie der mangelhafte Öffentliche Personennahverkehr von Bartholomä. Hier stellte die Bundestagsabgeordnete des Wahlkreis Aalen-Heidenheim fest: "Die idyllische Lage ist Fluch und Segen zugleich." Auch erfuhr Stumpp, dass aktuell zwei Personen ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, wie Marion Kalokerinos als Bereichsleitung der Freiwilligendienste berichtete.

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