Trail am Wirtsberg beschädigt: Quad-Typen haben Gemeinde gegen sich

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Definitiv nicht für Motorräder gemacht: der MTB-Trail am Wirtberg.
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Loipen und Bike-Trail: In Bartholomä ist man sauer auf motorisierte Rowdys.

Bartholomä. Zwei Quadfahrer und ein Motorradfahrer sind es den Spuren nach gewesen, sagt Stefan Vogt, der Vorsitzende der Radsportfreunde Bartholomä. Die Chaoten haben den im Herbst neu eröffneten und in vielen Arbeitsstunden selbst gebauten Mountainbike-Trail am Wirtsberg durchgepflügt. „Auch auf der Loipe sind Fahrspuren gefunden worden“, erzählt Vogt. „Eine riesen Sauerei“, findet der Vorsitzende.

Viel Solidarität im Ort

In den Tagen darauf haben die Betroffenen von den Radsportfreunden und vom Skiclub viel Solidarität im Ort erfahren. So erzählt das Stefan Vogt, der Vorsitzendem, der Radsportfreunde: „Ganz viele haben sich gemeldet, wollen die Augen und Ohren offen halten auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen.“ Vogt hofft, dass die Quad-Chaoten nicht so leicht und ungeschoren davonkommen: „Es ist wahrscheinlich, dass die sich gut auskannten, und so viele Quads gibt es in der Gegend auch nicht.“ Von Seiten der Gemeindeverwaltung jedenfalls ist Anzeige erstattet worden. Und Bürgermeister Thomas Kuhn sagt: „Solche Aktionen können nicht geduldet werden, da hier nicht nur fremdes und allgemeines Eigentum beschädigt wird, sondern vor allem die wertvolle Arbeit des Ehrenamts großen Schaden nimmt.“

300 Tonnen Schotter

Der Bike-Trail am Wirtsberg ist insgesamt 700 Meter lang, er hat einen Schotterbelag, und es schlängeln sich in zwei unterschiedlich schweren Teilstrecken bergab. Die Bauarbeiten hatten Mitglieder der Radsportfreunde Bartholomä und des Skiclub in der letzten Woche der Sommerferien übernommen. 300 Tonnen Schotter wurden mit Schubkarren auf die Strecke gefahren, 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden in sechs Tagen geleistet. Bernd Müller

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