Winterspaß am Wirtsberg

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Schneespaß für Jung und Alt: Am Wirtsberg ist die Skisaison eröffnet. 20 Zentimeter Neuschnee locken am Wochenende viele Wintersportler auf die Piste.
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Der Skiclub Heubach-Bartholomä hat die Skiliftsaison am Wirtsberg eingeläutet. Was am ersten Tag dort los war und welche Regeln für Wintersportler gelten.

Bartholomä

Je weiter man sich am Wochenende die Heubacher Steige in Richtung Bartholomä hinauf bewegte, umso winterlicher präsentierte sich die Landschaft. Bartholomä, das „Dorf am Rande des Himmels“, lag unter einer weißen Schneedecke. Der Blick in Richtung Wirtsberg offenbarte ein buntes Schneetreiben. Unter Insidern werde Bartholomä auch „kleines Sibirien“ genannt, sagen Martin Ruff und Heiko Stütz vom Skiclub Heubach-Bartholomä, der den Skilift am Wirtsberg betreibt.

Rund 20 Zentimeter Neuschnee ließen nun am Samstag das erste Mal seit langem wieder den Liftbetrieb zu. Ganz zur Freude des Vereinsvorsitzenden Martin Ruff und von Heiko Stütz, dem Leiter der Arbeitsgruppe „Lift“. Mehr als ein Jahr stand der Lift am Wirtsberg still. Der Wintersportbetrieb musste in der vergangenen Saison ausfallen – „die Infektionsschutzmaßnahmen wären zu hoch gewesen“. Nun konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die lange „Standzeit“ habe dem Schlepplift aber nichts ausgemacht. „Wir haben ihn eingeschaltet und er tat sofort seinen Dienst“, meint Stütz zufrieden.

Bereits am frühen Mittag treffen die ersten Rodelbegeisterten am Wirtsberg ein. Die Inbetriebnahme des Lifts schien sich herumgesprochen zu haben. Eine Besucherin aus Schorndorf zeigt sich erstaunt über die Schneemengen am Berg – „das liegt an der Nordlage des Hangs“, erklärt Ruff und ergänzt, dass Insider die Skipiste auch Nordhang nennen würden.

Punkt 14 Uhr sammelt Ruff dann seine Schützlinge für den ersten Skikurs in diesem Jahr. Und so dürfen der achtjährige Xaver, ein „alter Skihase“, und dessen kleine Schwester Clara die Liftsaison offiziell eröffnen. Skier ausgerichtet, Bügel unter den Po und ab geht es die 250 Meter lange Schleppstrecke hinauf. Doch auch Schleppliftfahren will gelernt sein. Verkantete Bretter sorgen hin und wieder für einen frühzeitigen und unfreiwilligen Lift-Ausstieg. Auch der noch nicht festgefahrene Schnee bremst den einen oder anderen Skifahrer aus. Die Kinder nehmen es gelassen: aufstehen, Helm und Brille richten und dann den nächsten freien Bügel greifen.

2Gplus am Hang und in der Hütte

Fast zwei Jahre konnten viele der jungen Sportler nicht skifahren, meint Ruff. „Jetzt sind sie ganz heiß drauf“. Den Jungs und Mädels ist diese unfreiwillige „Enthaltsamkeit“ nicht anzumerken. Im Schuss und in Bögen wird der Hang bezwungen; die zehnjährigen Freunde Leo, Louis und Liam sind kaum zu bremsen – nach wenigen Abfahrten geben sie die Skistöcke ab. „So geht es besser“, lacht das Trio. Maxi kommt zu Fuß den Hang hinunter. Ein Ski hat sich auf halber Strecke beim Sprung über eine kleine Schanze verabschiedet verabschiedet. Seine Begeisterung bremst das in keiner Weise.

Um den Liftbetrieb zu ermöglichen, haben sich die Verantwortlichen des Skiclubs mächtig ins Zeug gelegt. Am Lift gilt die 2Gplus-Regel, mittels QR-Code erfolgt die Registrierung. Mit Stolz berichten Heiko Stütz und Martin Ruff, dass es samstags und sonntags auch wieder eine Bewirtung in der Hütte geben könne, auch hier gilt 2Gplus.

Das Flutlicht ermöglicht am Wirtsberg Skispaß bis 20 Uhr. Auf der Internetseite des Clubs, www.wirtsberg.de, finden sich die Öffnungszeiten des Lifts sowie eine Webcam, die aktuelle Bilder liefert. Hier können sich Interessierte ebenfalls für Ski- und Snowboard-Kurse anmelden.

Mehr Bilder vom Wirtsberg auf www.tagespost.de

Skisaison am Wirtsberg beginnt
Skisaison am Wirtsberg beginnt
Skisaison am Wirtsberg beginnt
Skisaison am Wirtsberg beginnt
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