Wirtsbergfestival: Premiere in Bartholomä gelungen

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Wirtsbergfestival Bartholomä
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Arbeitskreis Kunst und Kultur zieht positive Bilanz des ersten Wirtsbergfestivals mit „hauseigenen Bands“ am Amalienhof. Eine Wiederauflage im kommenden Jahr ist nicht ausgeschlossen.

Bartholomä

Gibt es in Bartholomä genügend Bands, Musikerinnen und Musiker, um ein Musikfestival zu organisieren? Dies war die Frage im Arbeitskreis Kunst und Kultur der Gemeinde Bartholomä im Jahr 2018. Mit der Idee, ein solches Musikfestival auf die Beine zu stellen, bewarb sich der Arbeitskreis bei der jährlichen Ausschreibung der Bartholomäer Kunst- und Sportstiftung und gewann prompt den ersten Preis.

In der Coronapandemie scheiterten mehrere Versuche das, Wirtsbergfestival getaufte Vorhaben, durchzuziehen. Das Orgateam hatte so aber mehr Zeit, um nach Bartholomäer Musikern zu suchen und diese für die Idee des Arbeitskreises zu gewinnen, berichtet Mit-Organisator Andreas Hauser. Es blieb auch Zeit, um sich mit dem Thema Sponsoring zu beschäftigen, um das Vorhaben auf eine solide, finanzielle Basis zu stellen. Die Festivalidee sei überaus gut bei möglichen Unterstützern angekommen und bald sei ein Fundament dafür vorhanden gewesen.

Am vergangenen Samstag konnte das Wirtsbergfestival als Open-Air-Konzert auf dem Bartholomäer Kulturhof steigen. Bis einige Tage vor dem Start war unklar, ob man wegen Regens nicht vielleicht doch ins Innere von „Braighausen“ ausweichen musste. Aber das Wetter hat gehalten. Drei Bands und ein Songwriter waren auf der Bühne des Festivalgeländes. Von Swing, Jazz, über Bluegrass bis zu Deutschrock/-pop waren völlig unterschiedliche Musikgenres dabei. Das war auch das kleine Experiment und der Arbeitskreis fühlt sich in seiner Idee bestätigt. Ganze Familien waren auf dem Wirtsbergfestival von Beginn bis zum Schluss tanzend und wippend mit dabei. Mit einem hatten die Mitglieder des Arbeitskreises nicht gerechnet, gesteht Andreas Hauser: Was an Musikqualität auf der Festivalbühne produziert wurde, sprengte jegliche Erwartung. Swing for you, Carpenters Cellar, Patrick Haenger und Emyrox ließen das musikbegeisterte Publikum nicht los und so war der Bereich vor der Bühne der begehrteste Platz auf dem ganzen Kulturhof.

Auch Bürgermeister Thomas Kuhn zeigte sich sehr zufrieden: „Ein super erstes Wirtsbergfestival war das am vergangenen Samstag! Tolle Livemusik, klasse Stimmung, starker Sound und das Ganze bei bestem Festivalwetter mit dem einmaligen Ambiente des Bartholomäer Kulturhofs auf dem Amalienhof.“

Geht es nach den Organisatoren, bleibt das Festival keine Eintagsfliege. An den Bands, die auftreten wollten, mangle es jedenfalls nicht. „Wir könnten das zwei Tage am Stück machen“, meint Andreas Hauser lachend. Wenn die Sponsoren wieder im Boot sind, könnte das Wirtsbergfestival also einen festen Platz im Bartholomäer Veranstaltungskalender bekommen. „Wir haben jetzt mal einen Anfang gemacht.“

Wirtsbergfestival Bartholomä
Wirtsbergfestival Bartholomä
Livemusik im einmaligen Ambiente des Amalienhofs in Bartholomä gab es beim ersten „Wirtsbergfestival“, organisiert vom Arbeitskreis und Kultur. Drei Bands und ein Songwriter mit Bezug zu Bartholomä standen auf der Bühne, im BIld „ Carpenters Cellar“. Foto: privat

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