Wo der Luchs das Musikfestival präsentiert

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Der Luchs
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Auf dem Bartholomäer Amalienhof soll am Samstag, 21. Mai, das „Wirtsberg-Festival“ steigen. Was die Veranstalter von der Kultur- und Sportstiftung und dem Arbeitskreis Kultur planen.

Bartholomä

Fuchs, Wolf oder Luchs: Welches Tier darf auf dem Plakat das Bartholomäer „Wirtsberg-Festival“ präsentieren? Drei Ausdrucke hatte das Orga-Team im Innenhof an der Scheunenwand befestigt. Am Ende ist das Meinungsbild unter den Mitgliedern des Arbeitskreises Kultur und der Kultur- und Sportstiftung recht eindeutig. Der Luchs am Mikrofon macht das Rennen. „Da ist Leben drin, da sieht man gleich, da ist was los“, meint nicht nur Erwin Goldmann vom AK Kultur. Damit kann auch Corinna Niederberger, die die Plakate gestaltet hat, leben. Sie war ja eigentlich für den Fuchs.

Wieso ein Festival?

Kurt Magenau erläutert, dass die Kultur- und Sportstiftung (Kuspo) 1994 von Heinz Höfliger gegründet wurde, damals mit dem Ziel, das Hallenbad zu erhalten. Seit einigen Jahren verleiht die Stiftung jährlich einen Preis für Vereine oder Gruppen, die etwas auf die Beine stellen, „das dem Dorfe nützt“. Ein musikalisches Open-Air sei schon länger in der Planung gewesen. Nun durch die Pandemie hätten Kulturtreibende sehr gelitten, so Magenau. Zudem gebe es viele Bands im Ort, denen man so eine Plattform bieten wolle. Und den Bartholomäern einen kulturellen Anlaufpunkt im Ort.

Die Bands:

Auch wenn man wohl noch mehr Bands hätte auftreiben können, wie Andreas Hauser berichtet, sollen nun erstmal vier zum Zug kommen. Alle aus Bartholomä oder zumindest mit einem Mitglied, das Bezug zum Ort hat. Als da wäre: Emyrox, die Deutsch-Rock ala Silbermond spielen, Songwriter Patrick Haenger, die Old Barn Blues Band und die band Swing for you. „Wir wollten damit eine möglichst große Bandbreite an Musikstilen anbieten“, sagt Andreas Hauser.

Das Ambiente:

Wie Markus Mezger erläutert, fahren die Organisatoren zweigleisig. Mit einer Schönwetter- und einer Schlechtwetteroption. Alle hoffen zwar auf das Open-Air im Innenhof des Amalienhofs, wo eine Holzbühne steht und Lampions aufgehängt werden. Dank Michael Schang sei es aber auch möglich, in Innere nach „Braighausen“ auszuweichen. Die Planer gehen zunächst von der Innen-Veranstaltung aus und begrenzen die Eintrittskarten auf rund 160. Diese könnten bei guten Wetteraussichten kurzfristig auf 300 aufgestockt werden, so Markus Mezger.

Die Verpflegung:

Sybille Gößele will noch nichts Konkretes verraten, sie habe sich aber „drei, vier Sachen“ ausgeguckt, die festivalgeeignet seien. Sicher ist, dass der AK Kultur seinen historischen Ofen anschmeißen und Brot backen wird. Zudem soll es eine Bar geben, die Getränke kommen von Michael Schang.

Was die Eintrittskarten kosten

  • Karten kosten im Vorverkauf 10 Euro und an der Abendkasse 12 Euro. Weil mi den Sponsoren noch nicht alle Details geklärt sind, startet der Vorverkauf noch nicht.
  • Geplanter Start des Festivals ist am Samstag, 21. Mai, um 18 Uhr bis etwa 23 Uhr.
Wirtsberg-Festival
Plakat mit Luchs: Die Organisatoren von Kultur- und Sportstiftung und dem Arbeitskreis Kultur freuen sich auf das „Wirtsberg-Festival“ mit vier Bands im Amalienhof am Samstag, 21. Mai.

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