Baustelle am Bildungszentrum: Freie Fahrt für Böbinger Bobbycars

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Der Umbau des Pausenhofs am „Bildungszentrum“ zwischen neuem Kindergarten und Schule ist so gut wie abgeschlossen.
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Der Umbau des Pausenhofs am „Bildungszentrum“ zwischen neuem Kindergarten und Schule ist so gut wie abgeschlossen. Welche Neuerungen gibt es? Ein Rundgang.

Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen

Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen © David Wagner
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen © David Wagner
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen © David Wagner
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen © David Wagner
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen
Rundgang durch die Baustelle am Bildungszentrum in Böbingen © David Wagner

Böbingen. Noch durchschneidet ein Bauzaun den Schulhof am neuen „Bildungszentrum“. Der kommt aber voraussichtlich nach den Pfingstferien weg, wie Bürgermeister Jürgen Stempfle berichtet. Denn: „Wir sind hier im Großen und Ganzen fertig“, sagt Stempfle und lädt zum Besichtigungsrundgang.

Der Bauzaun schützt die neu angepflanzte Rasensaat an dem Hügel, der den Schulhof Richtung Schweizerhof abgrenzt. Hier gibt‘s neue Rutschen und, umrahmt von großen Steinen, eine Bühne für Veranstaltungen im Freien. Etwa an der Stelle stand bis vor Kurzem das bunte, vom Künstler Joerg Schulze gestaltete Kombigerät. Das musste weichen, Teile davon sollen aber wiederverwendet werden, wie Stempfle erläutert. 

Grundschule zu Kindergarten 

Warum waren die Arbeiten nötig? Rückblick: Seit einigen Jahren ist die Werkrealschule in Böbingen passé, im Schulgebäude ist „nur“ noch eine Grundschule untergebracht. „Gesichert zweizügig mit aktuell acht Schulklassen“, sagt Stempfle. Das bisherige Grundschulgebäude wurde zum Kindergarten umgebaut. Derzeit ist hier noch die Tagespflege untergebracht. Diese komme aber demnächst in zwei privaten Wohnungen unter und ab 1. September bieten die Johanniter hier Kinderbetreuung in drei Gruppen an.

Viele An- und Umbauten waren keine Kür, sondern Pflicht. Zum Beispiel forderte das Gesundheitsamt im Kindergartengebäude eine zweite Dusche im Obergeschoss. Oder eben der Brandschutz, der viele Vorgaben machte, die einzuhalten sind, ob man nun will oder nicht, so Stempfle. So finden sich an den Gebäuden von Kindergarten und Schule mehrere zweite Fluchtwege, große Treppen hinter Stahlgittern. Wo es ging, wurden diese etwas versteckt- oder hinter den Gebäuden angebracht. 

Um den verschiedenen Nutzern gerecht zu werden, wurde der Pausenhof grob gesagt in drei Teile geteilt: Auch baulich abgetrennt, der Teil für die ganz kleinen Kinder hinter dem Kindergarten. In der Mitte der Kita-Spielbereich für die Ü3-Kinder mit viel Fläche etwa fürs Bobbycar-Fahren. Und vor der Schule der Pausenhof der Grundschüler. In jedem Bereich wurden neue Spielgeräte aufgebaut, von der Vogelnestschaukel der Kleinen bis zu kleinen Fußballtoren und einer Kletterwand für die Schüler. Landschaftsarchitektin Sigrid Bombera hat das Konzept für die insgesamt rund 3000 Quadratmeter entworfen. Dafür bekommt sie vom Schultes ein dickes Lob. „Das hat alles reibungslos funktioniert“, so Stempfle. 

Die „Stolperstellen“ auf dem Weg, der hoch zum Schweizerhof führt, sollen noch beseitigt und ein Zaun gebaut werden, dass die Schüler keine Abkürzung durch die Bepflanzung nehmen. Vor der Schule soll die Straße und die Parkplätze in Ordnung gebracht werden, so dass in erster Linie hier geparkt wird und nur in Ausnahmefällen, etwa zum Ausladen, im Pausenhof. Der große Müllcontainer kommt samt der Bodenplatte weg, dafür soll eine Grünfläche entstehen. Dafür bekommt der Bauhof gegenüber eine Lagerfläche und Müllbehälter zum Trennen. 

Rund 0,75 Millionen für den Hof

Die Gesamtkosten für den Umbau an den Gebäuden betragen rund vier Millionen Euro. Für die Umgestaltung des Schulhofs sind rund 0,75 Millionen Euro veranschlagt.

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