40 Jahre Tischtennis-Abteilung

+
Die Abteilung wurde Anfang der 80er-Jahre auf Initiative von Klaus Peter Sorg gegründet.

Die Tischtennisabteilung des TSV Böbingen erreicht das „Schwabenalter“. Mitglieder blicken auf die wechselvolle Geschichte zurück. Ehrungen vom Tischtennisverband.

Böbingen. Seit der Gründung der Tischtennisabteilung des TSV Böbingen im Jahr 1982 sind 40 wechselvolle Jahre vergangen. Die Abteilung wurde Anfang der 80er-Jahre auf Initiative von Klaus Peter Sorg gegründet, als die Vision der Verantwortlichen im Hauptverein, den Verein neben Turnen und Fußball auch für andere Sportarten zu öffnen, noch längst nicht erkennbar vorhanden war. Doch ab dem 19. März 1982 – dem Gründungstag der Abteilung – belebte der Tischtennissport das Leben des Vereins und die Verantwortlichen unternahmen erste Schritte, um von den beiden Konkurrenzabteilungen im Verein und deren Vorstandschaften akzeptiert zu werden.

Verlässlicher Stamm

Im Verlauf der letzten vier Jahrzehnte, unter den drei bisherigen Abteilungsleitern Klaus Peter Sorg (1982-1994), Thoms Guth (1994-1998) und Martin Reiner (1998-2022), seit 1. April 2022 hat Thomas Klotzbücher das Amt des Abteilungsleiters übernommen, hat die Ping-Pong-Abteilung sportliche Höhen und längst vergessene Tiefen erlebt und es immer wieder geschafft, das sportliche Angebot für Tischtennisbegeisterte aufrecht zu erhalten. Heute, im Jubiläumsjahr, verfügt die Abteilung über drei aktive Herren-Mannschaften in unterschiedlichen Spielklassen und zwei aktive Schülermannschaften, die mit einem verlässlichen Stamm von aktiven Spielern und Jugendlichen in die Spielrunde 2022/2003 an die Platte gehen werden.

Lob für die Behindertengruppe

Mit einer konstruktiven Abteilungsarbeit unter der bisherigen Leitung von Abteilungsleiter Martin Reiner und einer kooperativen Zusammenarbeit mit dem Vorstand des TSV Böbingen, hat es die TT-Abteilung geschafft, sich im Hauptverein eine Position zu „erarbeiten“ die die zahlenmäßig kleinste Abteilung als gleichberechtigter Partner im Hauptverein erscheinen lässt.

Anlässlich dieses Jubiläums ließen es sich die Abteilungsmitglieder nicht nehmen, diesem Jubiläum in der TSV Halle mit einem „Festabend“ gebührend Rechnung zu tragen. In einer Schweigeminute gedachte man der verstorbenen Aktiven Willy Kirchvogel, Gerd Herrmann, Thorsten Herrmann, Julia Hägele geb. Seitz, Berno Henninger, Hermann Heigl und Werner Wiedersich.

Die lobenden Grußworte des Bürgermeisters und des TT-Verbandsfunktionär Laur machten deutlich, dass die TT-Abteilung als Bereicherung des sportlichen Angebots in der Gemeindewahrgenommen wird. Die Tatsache, dass Klaus Peter Sorg 2004 eine Tischtennis-Behindertensportgruppe ins Leben gerufen hat, die gleich nach der Gründung eingegliedert wurde und heute noch, unter ihrem neuen Leiter Ulli Boigner Bestand hat, wurde gelobt.

Die Ehrungen

Kein Jubiläum ohne Ehrung – und so durfte Wolfgang Laur vom Tischtennisverband Baden Württemberg diese vornehmen. Mit der Spielernadel in Bronze für 25-jährige Spielertätigkeit wurden geehrt: Susanne Feix, Fritz Killer, Andreas Killer, Jürgen Wahl (in Abwesenheit) und Andreas Ruff. Die Spielernadel in Gold für 50-jährige Spielertätigkeit wurde Klaus Müller verliehen. Für seine Verdienste als Amtsträger in der Abteilung und im TTVWH erhielt Martin Reiner, unter dem Applaus der Gäste, die Ehrennadel des Tischtennisverbandes in Gold verliehen. Für 400 Spieleinsätze im Trikot des TSV Böbingen ehrte Thomas Klotzbücher Wolfgang „Kigi“ Schmid mit der Ehrenurkunde der Abteilung. Im Anschluss ließen Martin Reiner und Helmuth Mieskes mit der Power-Poin-Präsentation „40 Jahre Tischtennisabteilung TSV Böbingen“ die Abteilungsgeschichte Revue passieren. Ein Büchertisch mit Foto-Fundstücken und Text-Beiträgen rundeten die Erinnerungen ab.

Die Geehrten (von links): Wolfgang Laur, Martin Reiner, Andreas Ruff, Andreas Killer, Fritz Killer, Susanne Feix und Abteilungsleiter Thomas Klotzbücher. 

Zurück zur Übersicht: Böbingen