Älteste Sozialsiedlung der Welt besichtigt

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Die Böbinger Sängerinnen und Sänger des Chores Canzonetta besichtigten die Fuggerei in Augsburg.

Sängerinnen und Sänger des Chores Canzonetta in Augsburg unterwegs.

Böbingen. Trotz Corona und den dazugehörenden Bestimmungen brachen die Sänger des Chores Canzonetta zu ihrem jährlich stattfindenden Ausflug auf. Das Reiseziel war Augsburg. Getreu dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung", war die Stimmung unter den Ausflüglern trotz des Regens prächtig.

Miete: 88 Cent

In Augsburg angekommen, wurde als erstes die Fuggerei besichtigt, die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. Unter der Führung von Lothar Roser erfuhren die Sängerinnen und Sänger, dass die Reihenhaussiedlung im Jahr 1521 von Jakob Fugger gestiftet wurde und dass in diesem Wohngebiet heute noch die gleichen Regelungen wie vor 500 Jahren gelten, das heißt ein Mietpreis von 88 Cent Jahresmiete. Wer hier wohnt, muss sich an die Regelungen halten, das heißt nach 22 Uhr ist Einschluss und es gibt nur an einer Stelle Zugang mit Kontrolle. Bevor es nach Hause ging, stand die Besichtigung des Goldenen Saales im Rathaus an. Den Abschluss fanden die Canzonettas im Gasthof Waldesruh in Rotensohl.

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