Böbingen will Kultur bieten

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Im Böbinger Bürgerpark soll es wieder Kultur geben – sofern es die Bedingungen der Corona-Pandemie wieder zulassen. Pläne für Veranstaltungen gibt es jedenfalls genug.

Das Zelt wird auf jeden Fall installiert: Welche Pläne die Gemeinde Böbingen für ein Veranstaltungsprogramm im Bürgerpark hat.

Böbingen

Gute Unterhaltung und feine Bewirtung im Bürgerpark, damit punktete Böbingen im Sommer der Remstalgartenschau. Ein großes Veranstaltungszelt sorgte dabei für ein Stück Wetterunabhängigkeit. Mit viel Hoffnung plant Böbingen gemeinsam mit seinem Kulturbeirat für diesen Sommer ein buntes Veranstaltungsprogramm im Bürgerpark am alten Bahndamm am Dorfplatz und im Bürgersaal.

Obwohl Corona auch die Böbinger Veranstaltungs- und Kulturwelt "ordentlich durcheinander gewirbelt hat" und Geduld immer noch gefragt sei, sei am Ende des Tunnels "Licht erkennbar", zeigt sich Bürgermeister Jürgen Stempfle optimistisch und voller Hoffnung, dass "die alte Lebensfreude, die Partys, die mitreißenden Konzerte, die vielfältigen und bunten Feste wiederkommen".

Mit Veranstaltungen, die überwiegend im Freien stattfinden sollen, hoffen Bürgermeister Stempfle und die Böbinger Kulturschaffenden, "die Tristesse des Jahres 2020 vergessen zu machen". Dazu wird von der Gemeinde vorausschauend das große Veranstaltungszelt wieder im Park installiert und die Infrastruktur für Veranstaltungen vorbereitet. Mit einem bunten Strauß an Veranstaltungen wollen Schulen, Vereine, Kirchengemeinden, die Freiwillige Feuerwehr und die Gemeinde mit Ihren Beiträgen zu einem guten Gelingen des Kulturprogramms beitragen und die Menschen wieder zusammenführen. Geplant sind derzeit ab Mitte April Veranstaltungen im Bürgersaal, die am 16. April mit einer Vernissage der Böbinger Künstlerin Alexandra Kammerer ihren Anfang nehmen sollen. Die weiteren Pläne: Am 25. April musiziert das Rosensteingymnasium, und am 9. Mai verwöhnt die Musikschule Rosenstein alle Mütter gemeinsam mit dem Förderverein Belisa mit einem Muttertagskonzert, bevor am 14. Mai der Startschuss für die Open-Air Saison im Park mit dem Lichterfest der Freiwilligen Feuerwehr fallen soll.

Für den 12. Juni ist als eines der Highlights das Vereinigte Lachwerk Süd mit Werner Koczwara und Ernst Mantel vorgesehen. Am 26. Juni entführt der GMV Böbingen "auf eine Reise durch die Musikgeschichte", bevor am Wochenende 3./4. Juli der Kunstmarkt den Park beleben soll. Der 10. Juli steht im Zeichen von "Jazz am Backhaus" mit Bewirtung, und am 15. Juli geht das Rosensteingymnasium mit Musik, Theater und Kunst "live on Stage" im Park. Herrn Stumpfes Zieh und Zupfkapelle wird am 23. Juli mit dem neuen Programm Jippie-ja-je!" erwartet, bevor am Tag darauf, am 24. Juli, der Böbinger Weintreff mit Bürger- und Sportlerehrung einen weiteren schönen Abend im Park verspricht. Das Programm 2021 soll mit einem musikalischen Poesieabend im Bürgersaal beschlossen werden.

Wir halten unser Kulturangebot bis zuletzt aufrecht.

Jürgen Stempfle, Bürgermeister

Positiv blickt Böbingen auf die kommende Kultursaison und setzt dabei auf eine gute Teststrategie, die die Veranstaltungen "wenn vielleicht auch nur in kleinerem Rahmen ermöglichen". "Hauptsache Kultur" zeigt sich der Rathauschef zuversichtlich ist sich aber bewusst, alles steht und fällt mit den Infektionszahlen und den Vorgaben der Regierung. "Wir halten unser Kulturangebot bis zum letzten Augenblick aufrecht."

Das Lichterfest, der Weintreff sowie der Besuch des "Vereinigten Lachwerk Süd" und "Herrn Stumpfes Zieh & Zupf Kapelle" kosten Eintritt, alle anderen Veranstaltungen können kostenfrei besucht werden. Bis auf das Lichterfest ist der Vorverkauf für die restlichen Veranstaltungen im Bürgerbüro des Böbinger Rathauses angelaufen. I

Informationen über Änderungen und eventuelle Absagen sind unter www.boebingen.de zu erfahren.

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