Bundespolizei stoppt VfR-Fans: Beleidigungen im Zug nach dem Sieg

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Die Bundespolizei musste eingreifen.
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Fans des VfR Aalen sorgen am Samstag für Ärger im Regionalzug. Die Bundespolizei greift in Böbingen ein.

Böbingen. Für die Fans des VfR Aalen war der Samstag ein Freudentag. In der dritten Rundes des WFV-Pokals gelingt dem Verein ein knapper 1:2-Sieg. Wie erst jetzt bekannt wurde, waren nicht alle Anhänger des Regionalligisten in guter Laune. Auf der Heimfahrt nach Aalen gab es Ärger im Regio-Express. Die Bundespolizei musste eingreifen.

Deren Pressesprecher Denis Sobek beschreibt die Situation so: 20 bis 30 VfR-Fans waren nach dem Spiel gegen 18.30 Uhr im GoAhead-Zug unterwegs nach Aalen. Dabei sei es zu Beleidigungen gegen zwei Mitarbeiter des Zugunternehmens gekommen. Die hätten sich an die Bundespolizei gewandt, um die Situation in Griff zu bekommen. Am Bahnhof Böbingen griff die Bundespolizei ein, stellte die Personalien der Verdächtigen fest. Zu welcher Form der Beleidigung es gekommen ist, ließ die Polizei offen. „Um zur Deeskalation beizutragen, hat die Bundespolizei den Zug bis in den Bahnhof Aalen begleitet“, so Denis Sobek. Alle Fans und auch die Mitarbeiter von GoAhead seien dort gut angekommen. Die Bundespolizei spricht von „aufgeheizter Stimmung“ im Zug, allerdings habe es nach bisherigen Ermittlungen keine körperlichen Angriffe gegeben. Auch gegen die Beamten der Bundespolizei, die mit bis zu 15 Kräften im Einsatz war, seien keine Beleidigungen vorgekommen.

Ob Alkohol im Spiel war, ist offen, das sei vor Ort nicht festgestellt worden. Gegen die Verursacher des Zwischenfalls wird nun ermittelt.

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