Das neue Herzstück der Schule

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Die Mensa an der Schule am Römerkastell ist fertig. (v.li. stehend): Bürgermeister Jürgen Stempfle und Schulleiter Achim Falkenberg mit Konrektorin Anja Nagel sparen nicht mit Lob für Innenarchitektin Martina Peters-Kalmus und Architekt Lothar König.

Eine Mensa mit 66 Sitzplätzen ist an der Schule am Römerkastell in Böbingen entstanden. Die Farbkonzeption begeistert die Schülerinnen und Schüler.

Böbingen

Stolz steht das Mädchen an der Ausgabe und streckt den beiden Betreuerinnen in der Küche erwartungsvoll das Tablett entgehen. Keine Frage, die Lasagne duftet köstlich, die ihr Renate Filipas auf dem Teller serviert. Dazu gibt's noch leckeren Salat, den Lydia Maser-Zhovnir angerichtet hat.

Diese Situation ist nun Alltag an der Schule am Römerkastell in Böbingen. Denn: Die neue Mensa ist fertiggestellt. Mit 66 Sitzplätzen und einem ausgetüftelten Farbkonzept, das sich im Übrigen durch das komplette Schulgebäude zieht, ist eine heimelige Atmosphäre geschaffen.

"Alles, nur nicht steril", lautete das Motto von Innenarchitektin Martina Peters-Kalmus. Ihr sei es gelungen, verschiedene Farben miteinander zu kombinieren. Gelb, Rot und Grün dominieren, gehen eine harmonische Symbiose mit den vielen individuellen Holzeinbauten inklusive dem Vinylboden in Holzoptik ein. Bürgermeister Jürgen Stempfle sparte nicht mit Lob für die Innenarchitektin und Lothar König. Der zeichnet sich als Architekt verantwortlich für die komplette Generalsanierung der Bildungseinrichtung – und somit auch der Mensa.

Die Lehrkräfte haben zugesagt, die Mensa zu nutzen.

Achim Falkenberg, Schulleiter

"Wir haben einen Zwei-Schicht-Betrieb beim Essen vor", kündigt Schulleiter Achim Falkenberg an. Momentan sei dies allerdings noch nicht nötig, da nur jeweils zwei Klassen am Tag präsent sind – plus Notbetreuung. Die Mensa ist laut Falkenberg und Bürgermeister Stempfle "das Herzstück" der Schule. Und nun auch endlich an dieser zu finden. Denn bislang mussten die Kinder hoch zur Römerhalle, um ihre Mahlzeiten einzunehmen. "Das hat auch gut geklappt, aber jetzt ist es einfach besser", beschreibt der Schulleiter. Konrektorin Anja Nagel nickt zustimmend. "Und auch die Lehrkräfte haben zugesagt, die Mensa zu nutzen", ergänzt Falkenberg.

Dass sich die Schülerinnen und Schüler auf den bunten Stühlen wohlfühlen, ist deutlich zu hören – aber keineswegs laut. Denn es gibt eine Akustikdecke, die den Lärm schluckt. Und nicht nur an der Decke war planerisches Können angesagt, wurde doch der einstige Technik- und Werkraum in eine Mensa umgewandelt. Und da gab es unter anderem auch Höhenunterschiede an der Decke zu überwinden. Architekt König fand auch hierfür eine gute Lösung. Zudem konnte der Aufzug für Barrierefreiheit eingespart werden. Stattdessen führt nun eine Rampe im Außenbereich ebenfalls zur Mensa. Mühelos mit einem Rollstuhl zu nutzen.

Zahlen und Fakten zur Generalsanierung

  • 4 Millionen Euro investiert die Gemeinde Böbingen in die Generalsanierung der Schule am Römerkastell.
  • 66Sitzplätze bietet die neue Mensa der Schule am Römerkastell.
  • 0 Euro – ohne Kreditaufnahme vonseiten der Gemeinde konnte die Generalsanierung der Bildungseinrichtung geschultert werden. Diese beinhaltet auch die Schaffung eines Kindergartens im ehemaligen Grundschulgebäude.

Was noch ansteht: Rund 700 000 Euro werden in den kommenden Wochen noch in den Außenbereich der Schule am Römerkastell, inklusive dem Schulhof und dem Freibereich des Kindergartens investiert. Für die Gesamtmaßnahme gab's 800 000 Euro Zuschuss. jan

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