Der Musikverein Böbingen ist: „Wieder da!“

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An den Gesichtern konnte man erahnen, dass jeder froh war, wieder die Uniform aus dem Schrank holen zu dürfen.

Doppel-Konzert des GMV im Park am alten Bahndamm mit abwechslungsreichem Programm.

Böbingen. „Wieder Da!“ Unter diesem Motto präsentierte sich nach etwa zwei Jahren Corona- bedingter Zwangspause die Musikkapelle des GMV Böbingen mit einem Konzert am alten Bahndamm dem Publikum.

Nachdem erst seit Anfang Juni gemeinsame Proben möglich waren, haben die Musiker mit den Dirigenten Alexander Nagel vom Bläserpack und Jonathan Rhys Thomas von der Aktivkapelle in intensiver Probearbeit eine abwechslungsreiches Konzertprogramm erarbeitet.

Nach einer Begrüßung durch Musikvervorständin Ute Killinger war es am Bläserpack, das Konzert zu eröffnen. Mit den Hits von Ed Sheeran Thinking Out Loud und Perfekt, dem Pink Panther und dem Pink-Hit Just Give Me A Reason zeigten die Jungmusiker ihr ganzes Können. Durch das Programm der Jugendkapelle führten Eva Buck, Fee Tiemer und Emilie Max. Ohne eine Zugabe durfte die Jugendkapelle die Bühne nicht verlassen. Nach einer kurzen Umbaupause hatte die Aktivkapelle aus Böbingen auf der Bühne Platz genommen. An den Gesichtern konnte man erahnen, dass jeder froh war, wieder die Uniform aus dem Schrank holen zu dürfen. Mit Nessaja, der Titelmusik aus Tabaluga von Peter Maffay, eröffnete die Kapelle ihr Konzertprogramm. Dann „Music“, der bekannte Hit von John Miles. Mit Baba Yetu präsentierten die Musiker einen nicht allzu oft gespielten Titel. Komponist Christopher Tin hat mit hier mit einer Titelmelodie eines Videospiel zum ersten mal einen Grammy erhalten. Der afrikanische Sound wurde von der Kapelle eindrucksvoll wiedergegeben. Doctor Who: Der Serienhit in den USA mit bis zu 600 Folgen. Robert Buckley hat die bekannten Melodien der Serie zu einem Spezial arrangiert. In mehreren Passagen des Stücks wurden die Musiker lautstark gefordert. Sogar der Riesengong, ein nicht alltägliches Instrument in der Blasmusik, kam zu Einsatz. Etwas ruhiger dann das bekannte New York, New York. Und Billy Joel, noch heut mit 74 Jahren füllt er die größten Konzerthallen der Welt. P. Schaars hat seine bekanntesten Hits zu einem Potpourri zusammengestellt.

Vor dem letzten Stück bedankte sich Ute Killinger bei allen, die zum Gelingen des Konzertes beigetragen hatten.

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