Festival-Stimmung im Böbinger Park

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Begeisternde Bühnenshow - Hellraisers and Beerdrinkers.
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Wie bei einem Open-Air-Konzert, nur vielfältiger: Musik von 13 Bands und Gruppen auf fünf verschiedenen Bühnen beim „Park full of Sound“ in Böbingen.

Böbingen

Ein neues Veranstaltungsformat hat tausende Musikliebhaber begeistert am Samstag in Böbingen. Das Erfolgskonzept war, dass tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei war. Chorgesang, Funk, Pop, Blasmusik, Unterhaltungsmusik, von Kontrabass bis Querflöte, von E-Gitarre bis Akkordeon. Noch ein Pluspunkt war, dass die einzelnen Akteure, Bands und Gruppierungen auf unterschiedlichen Bühnen den Park am alten Bahndamm bespielten. Die Premiere von „Park full of Sound“ hätte besser nicht verlaufen können.

Musikalisch war's vielfältig und begeisternd, was auch zum Erfolg beitrug: dass für diese Veranstaltung viele Macher an einem Strang zogen mit dem Organisationsteam um Michael Schuster und Frederick Mädger. „Ohne Sponsoren wäre es nicht bezahlbar“, machte Schuster klar. Auch der tatkräftigen Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung konnte sich das Orga-Team sicher sein. Letztlich war es auch dem Schulterschluss der beiden Vereine, TSV und SGV, zu verdanken, die unter anderem für die Bewirtung der vielen Besucher den Tag über und auch am Abend sorgten.

Nicht zu vergessen, die Ehrenamtlichen, die noch aus dem Team der Gartenschau stammen, die Einlasskontrollen machten. „Das waren wenige Anrufe“, wie Christine Bart von der Verwaltung beschreibt. Und so griff ein Rad ins andere für das große Ganze. Was Bürgermeister Jürgen Stempfle ein Strahlen ins Gesicht brachte: „Alle Generationen werden angesprochen. Die Vereine sind im Boot. Und super ist natürlich das Wetter und die schöne Atmosphäre im Park. Für jeden ist etwas dabei.“

Bunter gemischt hätten die musikalischen Darbietungen nicht sein können: Da gab’s italienische Klänge, die Urlaubsflair zauberten, ebenso wie den „Böhmischen Traum“ sogar Faschingslieder im Sommer.

Aber auch herrlich Handgemachtes unter dem weißen Dach im Wald, und natürlich jede Menge Partystimmung am Abend auf der Hauptbühne. Da war es kein Problem, sich stundenlang mit der ganzen Familie im „klangvollen“ Park an unterschiedlichen Stellen aufzuhalten und die Gemeinschaft zu pflegen. Kommunikation, aber auch kulinarische Genüsse waren ebenso wichtige Bausteine für die tolle Veranstaltung, zu der sich der „Park full of Sound“ entwickelte.

„Die Strukturen sind geschaffen“, freut sich Michael Schuster über das Erreichte. Monatelanges Vorbereiten, Treffen mit den unterschiedlichen Akteuren und das Spinnen der organisatorischen Fäden zu einem belastbaren Netz haben sich gelohnt. „Darauf kann man aufbauen“, ist sich Schuster sicher.

Ziel ist es, diese Veranstaltung einmal im Jahr durchzuführen. Plattform für alle musikalischen Richtungen zu geben. „Die Nachbesprechung wird zeigen, ob noch an dem ein oder anderen Stellschräubchen gedreht werden muss.“ Aber im großen Ganzen war die Premiere schlicht ein Riesenerfolg. Weil alle zusammenhielten und ihr Bestes gaben.

„So eine Kulisse ist doch einzigartig“, schwärmte da eine Mutter aus Mutlangen, deren Kinder am frühen Abend am Klotzbach spielten, während die Musik von „Hellraisers and Beerdrinkers“ von der Hauptbühne herüberschallte. „Wer hat schon so einen Park im Ort? Gut, dass er so genutzt wird. Kompliment an Böbingen“, fügte sie an.

Hellraisers and Beerdrinkers heizen dem großen Pubilkum bei "Park full of Sound" in Böbingen am Samstag ein.
Viel Leben unter und neben dem Zeltdach.
Festivalstimmung in Böbingen.
Geselligkeit ist Trumpf.

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