Frische Fassade und neuer Boden für den Oberlin-Kindergarten

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Die TA-Mitglieder beim Rundgang durch den Böbinger Oberlin-Kindergarten mit Leiterin Heidi Ilg-Rahnsch und Bürgermeister Jürgen Stempfle.
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Im Böbinger Oberlin-Kindergarten stehen Renovierungen und eine Jubiläumsfeier an.

Böbingen. Eigentlich, sagte Heidi Ilg-Rahnsch, war die große Feier zum 50-jährigen Bestehen des Oberlin-Kindergartens in Böbingen für vergangenes Jahr geplant. Aber wegen Corona fiel das ins Wasser. Nun will das Kindergarten-Team die Jubiläumsfeier nachholen, sozusagen „50+1“ am Samstag, 25. Juni. Bis dahin werden die anstehenden Verschönerungsarbeiten aber wohl nicht fertig sein, machte Jürgen Stempfle am Mittwoch klar. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Technischen Ausschusses (TA) besichtigte der Bürgermeister die Räume und Außenanlagen. Rund 16 000 Euro stehen im Haushalt, allen voran für Fassadenarbeiten an zwei Seiten des Gebäudes und den Austausch des Bodens im Inneren. Heidi Ilg-Rahnsch führte die Ratsmitglieder durch den Kindi und schilderte, dass ihrer Ansicht nach außerdem in allen Gruppenräumen ein neuer Anstrich nötig sei. Hier sei, zumindest seit sie die Kindergartenleitung innehabe, in all den Jahre nichts passiert. Das Gremium beschloss, daran etwas zu ändern und entsprechende Angebote einzuholen. Die Bodenarbeiten im Inneren, also in den Fluren sowie im Büro, sollen in den drei Wochen Sommerferien über die Bühne gehen. Die Firma Ziller als wirtschaftlichster Bieter sei bereits informiert, betonte Stempfle. „Das klappt.“

Zum Ende des Rundgangs bat Heidi Ilg-Rahnsch die Ratsmitglieder in den Außenbereich. Hier sah sie Verbesserungsbedarf, weil unebene Stellen etwa das Fahren mit Dreirädern erschwere. Und der nicht gepflasterte Bereich sei an nassen Tagen wegen des Matsches eigentlich nicht zu gebrauchen. Stempfle bat darum, dass sich das Kindergarten-Team konkrete Vorschläge überlegen und damit nochmals an den Gemeinderat herantreten möge.

Der TA besichtigte zudem eine leerstehende Wohnung im Sozialwohnungsbau in der Gemeindehausweg. Die Gemeinde hatte hier 2018 zehn Wohneinheiten für Bedürftige gebaut. Die betreffende Wohnung und alle technischen Geräte seien soweit gut in Schuss, allerdings müsse nach der Erstbewohnung nun alles frisch gestrichen und gründlich geputzt werden. 

Die TA-Mitglieder beim Rundgang durch den Böbinger Oberlin-Kindergarten mit Leiterin Heidi Ilg-Rahnsch und Bürgermeister Jürgen Stempfle.

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