Fünf Stunden auf die Spritze warten

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Lange Schlangen beim Impftermin in Böbingen.

Lange Wartezeiten beim offenen Impftermin am Donnerstag an der Römerhalle in Böbingen.

Böbingen. An der Römerhalle in Böbingen gab es am Donnerstag einen offenen Impftermin. Dass der Andrang recht groß war, bestätigt Bürgermeister Jürgen Stempfle. Dass am Vormittag bereits alle Impfdosen aufgebraucht waren, könne er aber nicht bestätigen. „Das geht alles seinen geordneten Gang“, meint Stempfle auf Nachfrage am Donnerstagnachmittag. Das mobile Impfteam aus Schwäbisch Hall, das im Auftrag des Landratsamts in Böbingen gewesen sei, dürfe regulär sechs Stunden am Tag arbeiten. Und genau so werde es auch gehandhabt. Stempfle räumt allerdings ein, dass die Impfwilligen „riesige Wartezeiten“ bis zu fünf Stunden in Kauf genommen hätten, weil es vorab keine Terminvergabe gegeben habe.

Beim nächsten Impftermin, der für Freitag, 3. Dezember, geplant ist, bitte die Gemeinde deshalb um Anmeldung unter (07173) 18560-0. Der Bürgermeister bittet um Verständnis, dass das Angebot zunächst nur für Bürgerinnen und Bürger aus Böbingen gelte. Sollten in der Woche vor dem Impftermin noch Plätze für Auswärtige frei sein, werde dies nochmals öffentlich gemacht. „Wir erkennen die Krise mit immer mehr Infizierten und wenigen Intensivbetten in den Krankenhäusern und wollen als Gemeinde unseren Teil dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen geimpft oder geboostert werden können und von kurzen Wegen profitieren können. Da ist die Gemeinde Böbingen auch bereit, Rathauspersonal bereitzustellen, damit dies organisatorisch bewältigt werden kann“, betont Stempfle. Auch im Januar soll es einen weiteren Impftermin in Böbingen geben.

Bitte mitbringen: Ausweis, Krankenversicherungskarte, den ausgefüllten Anamnesebogen (zu finden auf der Homepage des RKI) und, sofern vorhanden, Impfpass.

Impftermin in der Böbinger Römerhalle.

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