Krimis mit Bezug zur Region

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Rathausmitarbeiterin Christine Bart im Böbinger Bürgerpark mit ihrer Lieblingslektüre, einem Krimi von Anja Jantschik.
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Christine Bart kümmert sich bei der Gemeinde Böbingen um Organisatorisches aller Art. In ihrer Freizeit liest sie gerne die Krimis von Anja Jantschik – zum Beispiel „Klopfzeichen“.

Böbingen

Wenn Christine Bart nicht an ihrem eigentlichen Arbeitsplatz – dem Böbinger Rathaus – zu finden ist, dann schwirrt sie in der Gemeinde umher. Sie organisiert Feste, Veranstaltungen und Konzerte, kümmert sich um Fahrten für die älteren Bürger zum Impfen gegen Corona oder ums Programm für die Böbinger Senioren. Sie plant Ausstellungen im Bürgersaal und Märkte im Bürgerpark.

Zum Lesen bleibe da leider nicht viel Zeit, gesteht Christine Bart. Dazu komme sie im Urlaub eher als im Alltag. Sie hat aber trotzdem einen Buchtipp für die Tagespost-Leser im Gepäck: der Krimi „Klopfzeichen“ von Autorin und Tagespost-Journalistin Anja Jantschik. „Ich lese gerne ihre Krimis, da sie viel Bezug zur Region haben und ich darin manches wiederfinde, was mich täglich während meiner Arbeit begleitet.“

Worum es in „Klopfzeichen“ geht? Journalistin Ira Sander schreibt an einer Biografie über einen Baron und begibt sich dabei selbst in Gefahr. Ein seltsamer Verfolger sorgt dabei für Angst und Schrecken. Iras Lebensgefährte, Kommissar Peter Brand, und dessen Kollegen machen sich Sorgen um die Journalistin mit messerscharfem Verstand. Doch auch in diesem Fall ist sie der Polizei einen Schritt voraus. Anja Jantschiks Krimis spielen allesamt im Ostalbkreis, immer wieder tauchen in ihren Büchern Personen auf, die viele Ostälbler gut kennen. So geht's auch Christine Bart, die die Autorin – auch von Veranstaltungen in der Gemeinde – persönlich kennt.

Im Juli liefen nach langer Coronapause die ersten Veranstaltungen in Böbingen. Derzeit ist Christine Bart mit den Planungen fürs kommende Jahr beschäftigt und damit, Liegengebliebenes aufzuschaffen. „Vielleicht können wir ja kurzfristig noch die eine oder andere kleinere Veranstaltung im Park anbieten“, freut sich Bart. Über ein Jahr lang sei wegen der Corona-Pandemie der gesamte Bereich Kultur lahm gelegt worden, „es gab keine Veranstaltungen“, berichtet die Rathaus-Mitarbeiterin. Vieles drehte sich um Corona, die Schutzmaßnahmen, sowohl am Arbeitsplatz, als auch im privaten Bereich. „Privat habe ich die Zeit genutzt, um mich um meinen Garten zu kümmern, Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen und, soweit es während des Lockdowns möglich war, die Kontakte zur Familie zu pflegen, blickt Christine Bart zurück. Jetzt ist bei der quirligen Rathaus-Mitarbeiterin aber erst einmal Urlaub angesagt. Reisepläne hat sie bislang keine. „Wir werden ab Mitte September Urlaub machen.“ Es gebe einige private Termine, die anstehen, und die sie in ihren Urlaub einbinden wird. Worauf sie sich im Sommer freut? „Vielleicht schaffe ich es noch, das ein oder andere Mal in die Berge zu gehen und ein paar kleinere Touren zu unternehmen.“ Ansonsten genieße sie die Zeit zuhause, kümmere sich um ihren Garten und werde den Park genießen.

Ich finde darin manches wieder, was mich während meiner Arbeit begleitet.“

Christine Bart, Rathaus Böbingen
  • Die Ostalb-Krimis von Anja Jantschik
  • Der Krimi „Klopfzeichen“ von Anja Jantschik erscheint im Einhorn-Verlag und kostet 14,80 Euro. Anja Jantschiks erster Kriminalroman erschien im Jahr 2006 mit dem Titel „Mord zwischen den Zeilen“ im Einhorn-Verlag. Es folgten die Krimis „Blauäugig!“, „Naturtod“, „Im Schatten des Einhorns“ und „Blutgarn“ (alle im Einhorn-Verlag erschienen). Im Jahr 2014 erschien der Roman „Mordtrieb“, 2015 ein weiterer Kriminalfall mit dem Titel „Remsmord“ (beide erschienen im Alpha-media-Verlag). Es folgte im Jahr 2019 der Krimi „Mordschau“ (Einhorn-Verlag). „Klopfzeichen“ ist das neueste Werk der Autorin und Journalistin.

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