Mahnwache im Böbinger Bürgerpark geplant

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Die drei Kirchengemeinden und die Verwaltungsgemeinschaft laden am Donnerstag um 19.30 Uhr ein.

Böbingen. In Böbingen findet aus aktuellem Anlass am Donnerstag, 3. März, eine Mahnwache mit Friedensgebet statt, teilt Bürgermeister Jürgen Stempfle mit. Dies werde mitgetragen von den drei Kirchengemeinden und der Verwaltungsgemeinschaft Rosenstein. „Wir wollen alle Menschen ansprechen, die gemeinsam mit uns bei dieser Veranstaltung ihren Wunsch nach Frieden zum Ausdruck bringen wollen“, so Stempfle. Der Angriff auf die Ukraine sei ein völkerrechtswidriger Akt, den wir scharf verurteilen, schreibt Stempfle. „Wir sind in tiefer Sorge. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine – ihr Schicksal liegt uns sehr am Herzen. Wir unterstützen die Forderung, dass die russische Regierung die Angriffe unverzüglich und vollständig beendet und seine Truppen auf russisches Territorium zurückzieht. Krieg und Waffen lösen keine Konflikte, sie schaffen Leid, Tod und Elend. Die russische Regierung muss an den Verhandlungstisch zurückkehren. Für uns steht fest: Ein gemeinsames Leben in Frieden ist im Interesse aller Staaten und Völker. Krieg kann nie eine Lösung sein. Wir unterstützen deshalb alle Bemühungen der Bundesregierung und der Europäischen Union, Krieg und Gewalt zu beenden.“

Mit Lichtern Zeichen setzen

Zusammen mit den Kirchengemeinden rufe die Gemeinde zu einer Mahnwache mit anschließendem Friedensgebet auf. Start ist am Donnerstag, 3. März, um 19.30 Uhr beim Rewe-Parkplatz in Böbingen. Von dort aus gehen die Teilnehmenden gemeinsam durch den Park. Im Seniorenpark wollen sie gemeinsam im Anschluss an eine kurze Ansprache ein Gebet für den Frieden sprechen. „Ziel der Veranstaltung ist, dass wir mit unseren Lichtern (egal ob Kerze oder Handylicht) ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt setzen“, so Stempfle.

Nach etwa 30 bis 45 Minuten endet die Veranstaltung. „Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, dass Sie während der Veranstaltung eine FFP2-Maske tragen“, schreibt Jürgen Stempfle.

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