Neuer Skaterplatz in Böbingen steht bereit

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Die neue Skateranlage in Böbingen.
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Warum die Gemeinde Böbingen 60 000 Euro für eine neue Skateranlage aus Beton investiert hat, welcher Aufwand beim Aufbau notwendig war und wie die Anlage angenommen wird.

Böbingen

Ganz schön was los ist am Freitagnachmittag auf dem neuen Skaterplatz bei der Böbinger Römerhalle. Zwar zieht nur ein „echter“ Skater seine Bahnen, wegen des Kinderferienprogramms wimmelt es aber von kleinen Inlineskatern. „Die Anlage wird gut angenommen“, meint Gemeinderat Otto Betz, der gemeinsam mit Rathausmitarbeiterin Christine Huttelmaier den neuen gestalteten Platz der Öffentlichkeit vorstellt.

Grundsätzlich, so Betz, gebe es seit 2007 eine Skateranlage in Böbingen. Diese war aus Holz und bei einer Besichtigung im Juni vor einem Jahr habe der Technische Ausschuss erhebliche bauliche Mängel festgestellt. Zudem sei das Holz bei der Benutzung ziemlich laut gewesen. Bei einem Termin mit Jugendlichen hätten diese sich neue Elemente aus Beton gewünscht. Die Gemeinde habe vier Angebote eingeholt, das beste und günstigste Angebot habe die Firma Populär aus Nürnberg abgegeben.

Nachdem ein Ingenieurbüro den Platz und die Zufahrt auf ihre Tragfähigkeit geprüft hatten, gab es grünes Licht: Im September 2021 beschloss der Gemeinderat vier Betonelemente anzuschaffen. „Die Kosten lagen bei rund 60 000 Euro, inklusive Transport, Montage und Krankosten“, berichtet Christine Huttelmaier. Erfreulich, meint Otto Betz, schließlich war die Verwaltung von 90 000 Euro ausgegangen.

Eigentlich sei die Montage bereits fürs vergangene Frühjahr geplant gewesen. Unter anderem wegen Corona-Quarantäne-Ausfällen beim Lieferanten der Betonteile habe sich das aber verzögert. Ohnehin war die Anlieferung und Montage nicht ganz ohne, wie Otto Betz erläutert. Das Bauunternehmen Michael Riek musste eigens einen provisorischen Weg erstellen, damit der große Helling-Kran die Betonelemente „einfliegen“ konnte. Wegen der überschaubaren Größe des Geländes musste auch der Basketballplatz ein wenig verlegt werden. „Ich denke aber, wir haben angesichts der Platzverhältnisse jetzt das Beste herausgeholt“, sagt Otto Betz.

Anfang August wurden die Elemente angeliefert und aufgebaut, von Experten abgenommen und am 15. August dann freigegeben.

Deutsche Meister aus Böbingen?

Zwischen 20 und 30 junge Leute sind laut Otto Betz regelmäßig auf der Anlage sportlich unterwegs. Skateboard-Fahren sei eine „junge Trendsportart“, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio war es erstmals olympischen Disziplin. „Wir haben hier jetzt eine tolle Anlage, die als Basis dienen kann für eine Weiterführung dieses Sports hier bei uns in Böbingen“, so Otto Betz. Und wer weiß, mutmaßt der stellvertretende Bürgermeister, vielleicht kommt in ein paar Jahren oder Jahrzehnten die oder der Deutsche Meister ja aus der Remsgemeinde.

Mehr Bilder finden Sie online auf www.tagespost.de.

Die neue Skateranlage in Böbingen.
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