Spielplatz am Böbinger Dorfplatz wird saniert

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Die Spielgeräte auf dem Spielplatz beim Dorfplatz werden für rund 21 000 Euro saniert.
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Technischer Ausschuss vergibt Arbeiten. Parksituation auf dem Schulhof ebenfalls Thema.

Böbingen. Der Spielplatz am Dorfplatz in Oberböbingen soll saniert werden. Wie Bürgermeister Jürgen Stempfle berichtet, hat der Technische Ausschuss sich am Mittwoch dafür ausgesprochen, die Spielgeräte auf dem rund zehn Jahre alten Spielplatz zu sanieren. Die Frage sei gewesen, ob die Spielgeräte aus Robinienholz neu angeschafft oder „g'scheit saniert“ werden. Der Ausschuss habe sich für eine Sanierung entschieden, diese allerdings müsse dieselbe Gewährleistung haben wie ein Neubau, also zehn Jahre halten. Mit der Sanierung wurde Dorfschreiner Grimminger aus Böbingen beauftragt, die Kosten liegen bei knapp 21 000 Euro.

Zudem werden die Hackschnitzel entfernt. Denn im Rindenmulch seien öfters Pilze entstanden und das säurehaltige Material sei auch für die Spielgeräte nicht optimal, so Stempfle. Die Hackschnitzel werden durch einen Rollrasen ersetzt, wobei an den Spielgeräten zusätzlich Fallschutz angebracht wird. Kostenpunkt dafür: rund 14 000 Euro. Die Arbeiten sollen im April oder Mai erledigt werden, so der Bürgermeister.

Schulstraße und Pavillon

Der Ausschuss habe sich vor Ort angeschaut, ob es sinnvoll sei, von der Schulstraße einen Fußweg samt Treppe zu bauen, um „über kurze Wege“ zum Schulpavillon zu kommen. Diese Idee habe der Aussschuss aber verworfen, weil in der Nähe ja die Fluchttüre zur Schule sei. Nun soll geprüft werden, ob über diese Tür ein kürzerer Weg geschaffen werden kann, insbesondere für die musiktreibenden Vereine mit schweren Instrumenten, die im Pavillon proben. „Es geht darum, dass auf unserem nagelneuen Schulhof grundsätzlich keine Autos mehr parken sollten“, so Stempfle. Erlaubt sein soll das nur in Sonderfällen für Behinderte oder für ganz schweren Sachen zum Entladen.

Kindergarten St. Maria

Im Kindergarten St. Maria gibt es laut der Leitung und dem Elternbeirat Bedarf an Spielgeräten für Krippenkinder unter drei Jahren. Die Kosten dafür liegen bei rund 16 000 Euro, wobei die Gemeinde Böbingen nach dem Kindergartenvertrag 70 Prozent übernimmt. Der Ausschuss stimmte dem zu. 

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