Wie Ehrenamtliche den Böbinger Park beleben

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Am Mittwoch hieß es zum letzten Mal in diesem Jahr „Mittwochskaffee“ im Böbinger Park, organisiert von Rosa Morbitzer. Der Kindergarten St. Maria unterhielt dabei die Gäste. Sämtliche Veranstaltungen im Park waren nur möglich dank ehrenamtlichen Engagements.
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Von Mitte Mai bis September gab es im Böbinger Park am alten Bahndamm jede Menge Veranstaltungen. Möglich machten das Bürgerinnen und Bürger, die sich in vielen Bereichen engagierten.

Böbingen

Mächtig was los war im Park am alten Bahndamm nach zwei Jahren Corona-Pause wieder, meint Christine Bart. Die Rathausmitarbeiterin weiß: Ohne die Ehrenamtlichen, die die Veranstaltungen organisieren, begleiten und hinterher auch alles wieder wegräumen, wäre das undenkbar. Deshalb wolle die Gemeindeverwaltung sich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken, durch die der Park am alten Bahndamm erst mit Leben gefüllt werde. Die Ehrenamtlichen haben dabei verschiedene Aufgaben übernommen.

Der Mittwochskaffee

Da wäre zum einen der „Mittwochskaffee“, der alle zwei Wochen mittwochnachmittags von Mitte Mai bis zum 7. September organisiert wurde. „Hier hatten wir 21 Helferinnen, die vor Ort beim Verkauf von Kaffee, Kuchen und Getränken, beim Spülen und beim Auf- und Abbau mitgeholfen haben“, berichtet Christine Bart. Hauptorganisatorin war Rosa Morbitzer, die sich federführend ehrenamtlich um alles gekümmert habe, also die Kuchenspenden organisiert, Kaffee gekocht, Leute eingeteilt, eingekauft, geputzt, aufgeräumt und abgerechnet. „Zusätzlich hatten wir 50 verschiedene Kuchenspenderinnen die dafür gesorgt haben, dass bei jedem der Kaffeetermine mindestens acht bis zehn Kuchen zum Verkauf standen“, lobt Christine Bart.

Der Ordnungsdienst

Für einen reibungslosen Ablauf sorgte der Ordnungsdienst im Park. Zwölf Ehrenamtliche seien seit Anfang Mai bis Ende September immer zwei Mal die Woche im Park unterwegs. Sie sammelten Müll ein, schauten nach dem Rechten und kümmerten sich um die Sicherheit der Waldstationen. Otto Betz versorge die Kugelbahnautomaten und die Kugelbahn, damit immer genügend Kugeln zur Verfügung stünden, leere diese und fülle wieder auf. Die Kindergärten kümmern sich derweil um den „Waldkindergartenwagen“ und den Bereich darum.

Die Gärtner

Damit der Park schön blüht, sind zehn Ehrenamtliche von Frühjahr bis zum Herbst im Einsatz und kümmern sich um die Staudenbeete im Park, berichtet Christine Bart. Regelmäßig werde Unkraut gejätet, gepflegt und zurückgeschnitten. Zu Beginn der Saison werden die Beete komplett zurückgeschnitten, auch diese Arbeit wird von den Ehrenamtlichen übernommen. Insgesamt stünden pro Beet rund ach bis zehn Pflegegänge pro Saison an.

Die Organisatoren

15 Ehrenamtliche haben die Gemeinde bei der Organisation von Veranstaltungen unterstützt. „Hier ging es vor allem um Einlasskontrollen und Abendkasse bei den Veranstaltungen, aber auch Mithilfe bei der Bewirtung und Übernahme von Spül- und Aufräumdiensten gehörten zu den Aufgaben der Ehrenamtlichen“, sagt Christine Bart.

Die Vereine

Seit Mitte Mai gab es zudem jeden Donnerstag ein „Vesper der Vereine und Organisationen“. Insgesamt beteiligten sich laut der Gemeindeverwaltung 13 unterschiedliche Vereine, Organisationen und Privatinitiativen an diesem Bewirtungsangebot. Das letzte organisiert der AGV 1965 an diesem Donnerstag von 17 bis 20 Uhr.

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