Dacharbeiten am Übelmesser in Heubach starten

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Nicht nur im Inneren des Übelmessers in der Heubacher Adlerstraße wird es räumliche Veränderungen durch die Sanierung geben. Auch das Außengelände wird sich neu gestaltet präsentieren. Derzeit ist das Dach an der Reihe.
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Am ehemaligen Vereinsgelände in Heubach geben sich die Handwerker die Klinke in die Hand.1,8 Millionen Euro werden in neue Plätze für Kinderbetreuung investiert.

Heubach

Die lange Planung und das Abklären der Zuschüsse hat sich gelohnt. Da ist sich Bürgermeister Frederick Brütting sicher. Denn momentan werden rund 1,8 Millionen Euro in den Umbau und die Sanierung des Familienzentrums Übelmesser zur Kindertagesstätte investiert. Mit Zuschüssen von rund 1,1 Millionen Euro, aus unterschiedlichen Töpfen, kann gerechnet werden.

Nach einer kompletten Entkernung zur Jahresmitte sind nun die statischen Teile in Form von Stahlträgern platziert. Auch der Aufzugsschacht ist gebaut. Die Fenster sind erneuert, mit Elektroinstallationen und dem Trockenbau ist begonnen worden. Diese Woche steigen die Bauarbeiter dem Übelmesser aufs Dach und sanieren es.

„Unser Ziel ist es, dass im September 2022 mit der Kinderbetreuung gestartet werden kann.“ Denn der Umbau soll bis Mai 2022 realisiert sein. Und da stehen viele Punkte auf der Agenda, die die Bauarbeiter zu erledigen haben. Was alles umgesetzt wird in dem einstigen Zweckbau, der sich dann als Schmuckstückchen für Heubach präsentieren wird? Eine neue Kindertagesstätte mit zwei Gruppen auf zwei Ebenen wird dann beispielsweise für den Nachwuchs bereitgehalten. Zudem wird es in dem Gebäude Raum für den Second-Hand-Laden des Familienzentrums „MüZe“ geben. Und es wird wieder Platz für den „QL TourRaum“ vorgehalten. Dahinter steckt ein Verein, der Pate für Veranstaltungen ist. Gestartet wurde damals mit „Umsonst & Draußen“. ursprünglich 2003 aus dem Jugendzentrum heraus geboren.

Doch nicht nur im Inneren des Übelmessers wird es räumliche Veränderungen durch die Sanierung geben. Auch das Außengelände wird sich neu gestaltet präsentieren. Der Schuppen-Anbau ist bereits abgebrochen und auch der Schuppen an der Einfahrt wird dem Erdboden gleichgemacht. Keine Frage, es ist ein komplexer Umbau in dem Bestandsgebäude. Da muss jedes Rädchen bei den Handwerkern ins andere greifen. Stahlträger, Sanierung der Holztreppe, Einbau des Aufzugs für die Barrierefreiheit, Fenstererneuerungen, neue Raumaufteilungen und eben die Dachsanierung garantieren für ein komplett neues Innenleben in der Bestandshülle des Übelmessers.

Weitere einstige Nutzer, etwa die DRK-Bereitschaft oder die höhlenkundliche Arbeitsgemeinschaft Rosenstein-Heubach oder auch die Schachfreunde haben nun neue Domizile. Etwa im Rosenstein-Gymnasium oder auch im DRK-Mehrgenerationenhaus. Nur vorübergehend, während die Bauphase ist, findet man das „MüZe-Lädle“ in der Hauptstraße. Sobald die Sanierung beendet ist, kann der Laden wieder in den Übelmesser einziehen.

Gleich aus mehreren Zuschusstöpfen kann sich Heubach für die Sanierung und den Umbau des Übelmessers bedienen. Etwa aus der Städtebauförderung „Soziale Stadt“ oder auch dem Zuschusstopf für den Ausbau der Kinderbetreuung.

Übrigens: Stadtrat Frank Schührer erkundigte sich am Dienstag in der Gemeinderatssitzung, ob es nicht möglich wäre, auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Bürgermeister Frederick Brütting nannte dies eine sehr gute Idee und sagte zu, das prüfen zu lassen.

Unser Ziel ist es, im September 2022 mit der Kinderbetreuung zu starten.“

Frederick Brütting,, Bürgermeister

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