Die Hälfte der Mögglinger Klassenzimmer ist fertig

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So sehen die noch nicht renovierten Klassenzimmer im Obergeschoss aus.
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Was in vier Klassenzimmern in der Limesschule erneuert wurde und was nächstes Jahr noch ansteht.

Mögglingen. Der Boden strahlt in einem satten Hellgrün. „Uns gefällt's und die Kinder werden es bestimmt auch mögen“, ist Schulleiterin Monika Stanislowski überzeugt. Adrian Schlenker schaut hinsichtlich der Farbauswahl nicht ganz so überzeugt drein, aber auch der Bürgermeister ist froh, dass das nächste, vorletzte Kapitel der Schulsanierung in Mögglingen so gut wie abgeschlossen ist.

Im Jahr 2016 schlug die Gemeinde das erste Kapitel auf, dabei ging's in erster Linie um das Thema Brandschutz. Unter anderem gab's für jedes Klassenzimmer der Limesschule eine Fluchttür und einen baulichen zweiten Rettungsweg in Gestalt eine Stahltreppe. Schon damals sei klar gewesen, dass auch in den Klasszimmern etwas getan werden müsse, schließlich hätten die 60 Jahre auf dem Buckel und nie eine richtige Sanierung bekommen. „Wir haben das etwas aufgeschoben, wussten aber immer, da müssen wir ran“, so Schlenker. Jetzt in den Sommerferien war es soweit, gestreckt auf zwei Jahre, werden zuerst die Klassenzimmer im Erdgeschoss und im kommenden Jahr im Sommer die im Obergeschoss renoviert. „Am Mittwoch vor den Ferien sind die Schüler raus und die Handwerker rein“, sagt Monika Stanislowski. Die Arbeiten gingen rasch voran. „Im Erdgeschoss sind wir jetzt so gut wie fertig“, meint Adrian Schlenker.

Was wurde gemacht?

Welche Arbeiten gab es zu erledigen? „Kurz gesagt: Wände, Decken, Böden wurden erneuert“, berichtet der Bürgermeister. Dazu „vorbereitenden Maßnahmen“, um das Digitalisierungskonzept umsetzen zu können. In die Decke wurden auch neue Leuchten montiert.

Schulleiterin und Bürgermeister führen über die Treppe ins Obergeschoss der Limesschule, um den Unterschied zwischen alt und neu zu verdeutlichen. Die noch nicht gerichteten Klassenzimmer seien deutlich dunkler, meint Monika Stanislowski. Zudem gebe es kein einheitliches Konzept, weder bei der Farbgebung, noch beim Mobiliar noch bei der sonstigen Ausstattung. Sie deutet auf die Seitenwand. Als hier eine neue Tafel montiert wurde, kam die einfach über die schon vorhandene drüber. Adrian Schlenker zeigt auf die Tische. „Die könnten echt schon 60 Jahre alt sein“, meint er. Vor allem sind sie noch aus der Zeit, als es in Mögglingen noch eine weiterführende Schule gab. Für kleinere Grundschüler seien die überhaupt nicht geeignet, meint Monika Stanislowski. Sie sei sehr froh, dass es hier nun neue Tische und Stühle gibt. Das alte Mobiliar wolle man aber nicht wegschmeißen, der Bauhof habe hier auch schon „fleißig umgeräumt“, wie die Schulleiterin berichtet.

Für den ersten Abschnitt im Erdgeschoss hatte die Gemeinde 100 000 Euro eingeplant, wegen Preissteigerungen sind's nun rund 140 000 Euro geworden. Ungefähr mit demselben Betrag, vielleicht fünf Prozent mehr, rechnet Schlenker auch im Obergeschoss. 

Baustelle Limesschule
Schulleiterin Monika Stanislowski und Bürgermeister Adrian Schlenker begutachten ein renoviertes Klassenzimmer. Foto: dav

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