Die Lauter fließt in ihrem neuen Bett

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Die Lauter zwischen Mögglingen und Lautern.
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Warum zwischen Lautern und Mögglingen gebaggert wird und wie sich das auf den Verkehr auswirkt.

Mögglingen. Die Lauter fließt parallel zur Kreisstraße zwischen Lautern und Mögglingen. Zwischen der großen Brücke, die für die B-29-Südumgehung gebaut wurde, und der Gärtnerei Gruber sind derzeit Bagger am Werk. Wie aus dem Regierungspräsidium (RP) zu erfahren ist, läuft hier seit Mitte Juli der Rückbau des alten Wehrs.

Doch keine Vollsperrung

„Der bisher vorhandene Höhensprung im Gewässer wird beseitigt. Hierfür wird das Wehr abgebrochen und die Lauter auf einer Länge von rund 150 Metern renaturiert. Außerdem wird ein neuer Stahlbetondurchlass zur Überführung des Wirtschaftsweges über die Lauter gebaut.“ Die baulichen Maßnahmen seien Bestandteil der „landschaftspflegerischen Ausgleichsmaßnahmen“ vom Bau der Mögglinger Ortsumgehung. „Sie stellen die ökologische Durchgängigkeit der Lauter wieder her und tragen ganz wesentlich zur Verbesserung der Hochwassersituation im Lautertal bei“, so das RP.

Der Großteil der Bauarbeiten könne ohne wesentliche Einschränkungen des Verkehrs auf der Kreisstraße 3282 ablaufen. Beeinträchtigungen könnten sich durch den Baustellenverkehr der Baufirma, der die Kreisstraße queren muss, ergeben. Zunächst sei für Ende August eine Vollsperrung für die Dauer einer Woche geplant gewesen. Davon habe das RP aber laut einer Sprecherin Abstand genommen: „Da im Bereich Lautern, Essingen, Furtlespass sowie Bartholomä derzeit bereits einige Vollsperrungen vorhanden sind, wurde die Vollsperrung aus Gründen der Verkehrsentlastung zu einer halbseitigen Sperrung geändert.“

Das Land investiere an der Lauter rund 500 000 Euro in die Aufwertung dieser ökologischen Strukturen, heißt es aus dem Regierungspräsidium. 

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