Die reale Wildnis fasziniert noch immer

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Ein Siegerfoto mit einem Maikäfer von Laura Nitsche.

„Wilde Momente“ am Rosenstein-Gymnasium Heubach zeichnet Arbeiten aus.

Heubach. Auch im Schuljahr 2021/2022 waren zahlreiche junge naturbegeisterte Schülerinnen und Schüler beim natur- und wildnispädagogischen Konzept des Heubacher Gymnasiums im Gestrüpp und Unterholz der letzten unberührten Winkel unserer Heimat unterwegs. Dort machten sie sich auf die Suche nach den immer seltener werdenden „wilden Momenten“, die sie in fotografischen Aufnahmen auch künstlerisch festhalten wollten.

So konnte eine Jury aus den Fachschaften Biologie und Kunst aus vielen Wettbewerbsbeiträgen hervorragende Preisträgerarbeiten in den Kategorien „Wilde Tiere“, „Wilde Pflanzen“ und „Artenschutz“ auszeichnen. In der Kategorie „Wilde Tiere“ konnten Bilder von freilebenden einheimischen Wirbeltieren und Wirbellosen, in der Kategorie „Wilde Pflanzen“ Fotografien von einheimischen Moosen, Farnen, Kräutern, Sträuchern und Bäumen und in der Kategorie „Artenschutz“ Aufnahmen von seltenen oder sogar bedrohten Tier- und Pflanzenarten eingereicht werden.

In jeder Kategorie war der erste . Preis mit 50 Euro dotiert, die zur Hälfte vom Elternbeirat und der Schule selbst finanziert wurden. In der Jury saßen für den Fachbereich Bildende Kunst Oberstudienrätin Barbara Groß und für den Fachbereich Biologie Studiendirektor Robert Felch.

Aus den beeindruckenden Naturaufnahmen von Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen bestimmten sie nach intensiven Beratungen schließlich die folgenden Preisträger:

In der Kategorie „Wilde Tiere“ gewann eine Aufnahme eines Maikäfers Melolontha melolontha von Laura Nitsche aus der Klasse 5d, die besonders durch ihre räumliche Komposition und die besondere Tiefenwirkung beeindruckt.

In der Kategorie „Wilde Pflanzen“ siegte die Nahaufnahme einer Blüte der Latschenkiefer Pinus mugo von Lena Staudenmaier aus der Klasse 10c, die vor allem durch ihren Detailreichtum und die strahlende Farbgebung begeistert.

In der Kategorie „Artenschutz“ lag am Ende die Aufnahme einer Blutroten Heidelibelle Sympetrum sanguineum von Lillian Knödler aus der Klasse 6c auf Platz 1, die sich durch ihren extremen Schärfenkontrast und die dynamische grafische Gestaltung auszeichnet.

Eine Blüte der Latschenkiefer von Lena Staudenmaier.
Die „Blutrote Heidelibelle“ von Lillian Knödler.

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