Ein Parkplatz für Wanderer unter der B 29?

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Hier auf der geschotterten Fläche unter der Lautertalbrücke der Mögglinger B-29-Ortsumgehung, möchte der Albverein einen Wanderparkplatz einrichten.
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Der Mögglinger Albverein möchte unter der Lautertalbrücke einen Wanderparkplatz einrichten.

Mögglingen. Es bietet sich doch einfach an, meint Renate Maier, Vorsitzende der Mögglinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins. Es gibt viel Platz, der noch dazu schon geschottert ist. Das Areal ist direkt an der Straße. Und hier im Süden Mögglingens gibt es bisher noch keinen Wanderparkplatz. Deswegen möchte der Albverein gerne hier einen einrichten. Hier, das ist unter der Lautertalbrücke der B-29-Ortsumgehung, zwischen dem südlichen Ortsausgang Mögglingens und der Gärtnerei Gruber in Lautern.

Einbetten in Wegenetz

Irmgard Sehner, die stellvertretende Bürgermeisterin, findet die Idee auch gut, wie sie auf Nachfrage sagt. Sie möchte aber nicht nur ein Parkplatz-Schild aufstellen und die Leute dann an der Straße entlang Richtung Rosenstein marschieren lassen. „Das muss eingebunden sein in ein Gesamtkonzept und ein Wegenetz“, meint Irmgard Sehner. Neue Wege könnten etwa durch die (noch laufende) Flurbereinigung entstehen, nicht nur gen Rosenstein, sondern zum Beispiel auch Richtung Hermannsfeld. Auf dem neuen Parkplatz müssten dann ein Schild und eine Karte über die verschiedenen Routen informieren, wünscht sich Irmgard Sehner.

Voraussetzungen erfüllt?

Was sind die Voraussetzungen für einen Wanderparkplatz? Susanne Dietterle, Pressesprecherin des Landratsamts, sagt, grundsätzlich müsse die Fläche geeignet, eine Zufahrt mit ausreichenden Sichtfeldern vorhanden, für den allgemeinen Verkehr befahrbar und für Fußgänger gefahrlos begehbar sein. Im vorliegenden Fall müssten zudem Brückenpfeiler gegen Anprall geschützt sein. Eine vertragliche Regelung zwischen Straßenbauverwaltung, Gemeinde und Albverein mit Details zur Nutzung und Unterhaltung sowie entsprechenden Beschilderung wären der nächste Schritt.

Laut Irmgard Sehner müssten sich aber zunächst entweder der Gemeinderat oder der Technische Ausschuss mit dem Thema offiziell befassen. 

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