Freibad: „Die Technik sieht nicht gut aus“

+
Das Heubacher Freibad.
  • schließen

Studie zum Freibad vorgestellt. Vieles erhaltenswert, manches „marode“. Wie es nun weitergehen soll.

Heubach. In den vergangenen zehn Jahre habe die Stadt Heubach rund eine halbe Million Euro in die Instandhaltung des Freibads gesteckt, berichtete Stadtbaumeisterin Ulrike Holl am Dienstag im Gemeinderat. Die Verwaltung habe deshalb das Büro IWTI mit einer Studie beauftragt. Ziel des Ganzen: „Was ist erhaltenswert, wo muss man ran?“

Die IWTI-Mitarbeiterin stellte die Studie vor. Insgesamt habe das Bad eine „hohe Qualität“ und sollte als historisches Freibad unbedingt werden. Das große Becken sei in einem guten Zustand, dessen Technik allerdings marode. Bei Kinder-und Nichtschwimmerbecken sei es genau andersherum. Im Gebäude sei die Feuchtigkeit das größte Problem. Würde man alles umsetzen, was die Experten vorschlagen, lägen die Kosten bei 15,5 Millionen Euro. „Da bekommt man schon erstmal einen Atemstillstand“, bekannte Ulrike Holl. Das sei ja aber die Aufgabenstellung der Studie gewesen, ehrlich zu analysieren und zunächst die Maximalvariante vorzustellen. Die Verwaltung schlage vor, das Freibad mit dem Bauausschuss im Herbst bei einem Vor-Ort-Termin anzuschauen und die Ergebnisse dann in einer Klausur aufzubereiten.

Stadt ist nur Pächter

Gerhard Kuhn meinte, das Freibad sei „existenziell“ für Heubach und man solle alles tun, um es zu erhalten. Er wollte wissen, wie schnell die Technik erneuert werden sollte. Dazu konnte ihm die Expertin keinen Zeitraum nennen. Die Filter und Pumpen könnten morgen kaputtgehen oder in einem Jahr. Sie sähen jedenfalls „nicht gut aus“. Ralph Gruber fragte, ob es Fördermittel für die Sanierung gebe. Derzeit habe die Verwaltung hier noch keine Idee, so Ulrike Holl, werde aber jetzt auf die Suche gehen.

Dr. Gerd Merinsky betonte, die Stadt sei nur Pächter, Eigentümer aber die Firma Triumph. Hauptamtsleiter Eckhard Häffner bestätigte, dass laut Pachtvertrag jede Maßnahme die Zustimmung von Triumph brauche. 

Zurück zur Übersicht: Rosenstein

Kommentare