Freibad Heubach auf dem Prüfstand

+
Noch geht die Stadt davon aus, dass die Kinder- und Planschbecken im Juni wieder geöffnet werden können. Foto: me
  • schließen

Stadt geht davon aus, dass die Kinderbecken noch im Juni öffnen können. Derzeit untersucht ein Fachbüro den Zustand des Freibads. Auch eine Generalsanierung ist nicht ausgeschlossen.

Heubach

Seit knapp zwei Wochen heißt es in Heubach wieder: ab ins Becken. Allerdings nur ins große Schwimmerbecken. Die beiden Kinder- und Planschbecken sind mit rot-weißem Band abgesperrt. Wie die Stadtverwaltung noch vor der Saisoneröffnung bekanntgab, müssten in diesen Becken noch Umwälzpumpen in der Wasseraufbereitungsanlage eingebaut werden. „Aufgrund von weltweiten Lieferschwierigkeiten“ sei dies erst Mitte/Ende Juni möglich.

Öffnung im Juni?

Die ersten Badegäste haben daran schon ihre Zweifel: „Die Becken öffnen in diesem Jahr nicht mehr“, so der Tenor. Diesen Gerüchten widerspricht die Stadtverwaltung auf Nachfrage: Im Kinderbecken sei die Pumpe bereits geliefert, bis Mitte Juni seien weitere Bauteile, die zum reibungslosen Betrieb der Wasserumwälzung notwendig sind, angekündigt, so Stadtbaumeisterin Ulrike Holl. „Nachdem bisher nichts anderes vom Hersteller gemeldet wurde, gehen wir davon aus, dass wir danach dann auch in Betrieb gehen können.“

Weil auch die Fliesen in den Kinderbecken immer wieder für Probleme sorgen, und Jahr für Jahr provisorisch ausgebessert werden müssten, hatte der langjährige Bademeister Klaus Schlumpberger neulich in der Bürgerfragestunde des Gemeinderats angeregt, hier eine Folie einzubauen, wie sie auch im Schwimmerbecken verwendet wird. Dem zeigte sich die Stadtverwaltung grundsätzlich offen.

Zustand wird dokumentiert

Mittelfristig könnten im Heubacher Freibad ohnehin Änderungen und Sanierungen anstehen. Der Gemeinderat habe bei den Haushaltsberatungen den Anstoß gegeben, eine Machbarkeitsstudie durchzuführen, so Ulrike Holl namens der Stadtverwaltung. Dabei wurde das Büro IWTI Gebäudetechnik aus Stuttgart, das auch den Planungsauftrag für die Sanierung des Hallenbades hat, beauftragt, eine solche Untersuchung auch für das Freibad auszuarbeiten.

„Im Moment wird der Zustand der Technik, sowie die baulichen Anlagen vom Büro IWTI aufgenommen und dokumentiert“, so Ulrike Holl. Als nächster Schritt soll die Machbarkeitsstudie erstellt werden, die voraussichtlich in der Juli-Sitzung im Gemeinderat vorgestellt und diskutiert werden soll.

Da das Freibad im Eigentum der Firma Triumph sei, müssten die geplanten Maßnahmen dann auch mit dem Eigentümer abgestimmt werden, so Holl. Triumph müsse auf jeden Fall informiert und um Zustimmung gebeten werden, falls eine Generalsanierung das Ergebnis sein sollt, so Holl. 

Weil: Diese Kosten hätten ja dann eine ganz anderen Dimension als die jährlichen Unterhaltskosten.

Zurück zur Übersicht: Rosenstein