Als nächstes ist der Schulhof dran

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Bürgermeister Frederick Brütting und Stadtbaumeisterin Ulrike Holl an der Baustelle hinter der Stadthalle am Pausenhof des Rosenstein-Gymnasiums.

Bürgermeister Frederick Brütting und Stadtbaumeisterin Ulrike Holl informieren über den nächsten Bauabschnitt an der Stadthalle mit Hallenbad-Technik und Schulhof in Heubach.

Heubach

Schritt für Schritt wird seit Jahren der Sanierungsstau in Heubach aufgearbeitet. Nach Bauarbeiten im Rosenstein Gymnasium inklusive Integrierung einer Mensa, nach Innen- und Außensanierung der Stadthalle sowie der Außenanlagen im Bereich Karlstraße und Hauptstraße, geht's demnächst mit der Erneuerung der technischen Ausrüstung im Hallenbad weiter, berichtet Bürgermeister Frederick Brütting. Nochmals über zwei Millionen Euro werden ins erfrischende Nass investiert. Jetzt werden die Planungsleistungen hierfür vergeben. "Und wir haben rund 800 000 Euro Zuschuss beim Bund dafür erkämpft", beschreibt Brütting. "Da gilt es Feinabstimmungen zu machen", erklärt Stadtbaumeisterin Holl. Zum einen gehe es um die technische Ausrüstung, die im Sommer erneuert werden soll. Dann kommen Beckenkopf & Co, "quasi ein Rückbau auf Rohbau insgesamt", definiert sie. Bis 2023 soll alles erledigt sein. Die Tatsache, dass über Sommer das Freibad genutzt werden kann, komme hier natürlich entgegen, argumentiert Brütting.

Rest der Außenanlagen ist dran

Momentan gilt es, die Restarbeiten der Außenanlagen zu erledigen. Aktuell kümmert sich die Aalener Firma Schwarz darum. "Die Bepflanzung konnte bislang aufgrund des Wintereinbruchs noch nicht umgesetzt werden", erklärt Brütting. Aber bis in zwei Wochen soll dies erledigt sein. Zudem werden noch die restlichen Verkleidungen mit Lärchenholz an der Fassade durchgeführt. Hier gab es Lieferprobleme beim Material. "Jetzt ist Endspurt", berichtet Holl.

Doch ein weiteres Projekt sorgt im kommenden Jahr dafür, dass der Sanierungsmarathon noch nicht beendet ist. Denn der Schulhof wird gestaltet. Bislang war dies nicht möglich, da auf diesem das Material für die Hallensanierung gelagert war. 2021 soll dafür genutzt werden, die Planung, in Zusammenarbeit mit der Schule, fertigzustellen. Rund 50 000 Euro sind für diese im Etat 2021 vorgesehen. Und auch die neue Gestaltung des Pausenhofs wird eine größere sechsstellige Summe verschlingen. Im vorderen Bereich soll es Platz für Fahrradständer geben, im hinteren Bereich eine Grünzone. Dort, wo es bereits jetzt einen Nutzgarten der Schule sowie Bienenstände gibt. Die detaillierte Planung wird noch ausgetüftelt. Fakt ist aber, dass der Baum in der Mitte des Hofes erhalten bleibt. Zudem kann der Hof abendlich bei Veranstaltungen auch als Parkplatz genutzt werden. Tagsüber verhindern Poller jedoch die Einfahrt.

Vorderer Bereich ist fertig

Der vordere Bereich rund um die Stadthalle ist fertiggestellt. Insgesamt 590 000 Euro wurden sowohl im Bereich der Karlstraße als auch der Hauptstraße investiert. Inklusive Bushaltestellen. Zugänge sind nun barrierefrei, für die Haltestellen gab es das Kassler Hochbord.

Hausmeister Stephen Gumhold beschreibt angesichts der beendeten Hallensanierung: "Das ist eine 300-prozentige Steigerung." Bürgermeister Brütting erklärt hierzu, dass in den vergangenen 50 Jahren eigentlich nichts an der Stadthalle gemacht worden sei. Jetzt erwarte man eine hohe Nutzung. Bereits jetzt sei die Halle auch begehrt. Zum einen erhalten die Abschlussklassen darin Unterricht, zum anderen gibt es beispielsweise Einweisungsschulungen für Schnelltest.

Kunst von Heiner Lucas

Übrigens, in den kommenden Tagen wird Künstler Heiner Lucas mit den bemalten Elementen erwartet, die an der Rückwand des Hallensaals installiert werden. Die Arbeit in seinem Atelier in Murrhardt ist beendet. Er war es auch, der vor über 50 Jahren das Kunstwerk im Foyer erstellt hatte.

Die neue Treppe Richtung Hauptstraße.
Jetzt da; das Lärchenholz für die Fassade.

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