Alte und teure Heizanlagen ersetzen

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Pascal Erdt, Dr. Joy Alemazung und karl Grötzinger (v.l.) vor der alten, arumfüllenden Heizanlage des Übelmessers.
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Die Stadt Heubach baut sein Nahwärmenetz aus. Auch private Hausbesitzer können davon profitieren.

Heubach. Das neue Eltern-Kind-Zentrum im Haus Übelmesser soll an die Nahwärmetrasse der Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb, kurz GEO, angeschlossen werden. Die alte Heizanlage im Gebäude habe bereits einige Jahrzehnte auf dem Buckel und arbeite nicht mehr zuverlässig, erklärt Heubachs Bürgermeister Dr. Joy Alemazung. Mit der Sanierung und dem Umbau des Übelmesser-Areals nehme die Stadt nun die Gelegenheit wahr, das Gebäude mit Nahwärme zu versorgen. „Die dazu benötigte Nahwärmetrasse soll in naher Zukunft weiter ausgebaut werden“, erklärt GEO-Vertriebsleiter Pascal Erdt.

Vorgesehen ist die Verlängerung der bestehenden Trasse ab Ostlandstraße/Beiswanger Straße über die Ziegelwiesenstraße – Querung Gmünder Straße bis zur Einmündung in die Adlerstraße, von dort soll der Klotzbach gequert werden bis zum Übelmesser. Eine weitere Leitung wird von der Adlerstraße über die Hohgartenstraße zum Haus Hohgarten geführt. Als weitere Bereiche sind Teile in der Mögglinger Straße, Bahnhofstraße, Scheffelstraße, Schillerstraße, Hauffstraße und das Gewerbegebiet Erlen vorgesehen. Auch am Baugebiet Auhölzle werden Wärmeleitungen im Zuge der Tiefbauarbeiten mit verlegt.

Die Stadt schließe aber nicht nur öffentliche Gebäude an die Nahwärmetrasse an, erklärt der stellvertretende Bürgermeister Karl Grötzinger. Auch für Anlieger böte sich die Möglichkeit, durch Nahwärme alte und teure Heizanlagen durch platzsparende, nachhaltige und mit regional erzeugter Energie betriebene Heizungsanlagen im Haus zu installieren. Erdt verweist hierbei auf die finanziellen Aspekte: Wartungskosten entfallen, staatliche Förderungen sind möglich. Alle Anlieger sollen zeitnah über Info-Flyer weitere Informationen erhalten. ⋌Andrea Rohrbach

Im Ortsteil Buch besteht bereits seit 2014 eine Nahwärmeversorgung - für Interessierte können sich dort in Kleingruppen informieren. Ansprechpartner für Führungen ist Karl Grötzinger, Telefon 0171/946 70 11. Bei der GEO beraten und unterstützen Pascal Erdt und Verena Mack, Telefon (07364) 96110.

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