Anlaufstelle für Heubacher Familien

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Kultürle
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Warum das Sommerfest „Kultürle“ in diesem Jahr etwas anders ausfiel und was jetzt im Areal Übelmesser zu finden ist.

Heubach

Traditionell beendet das „Kultürle“, das Hoffest im Areal Übelmesse, die Sommerferien. In diesem Jahr übten sich die im Übelmesser angegliederten Vereine in vornehmer Zurückhaltung, denn der Samstag stand ganz im Zeichen der Einweihung des neuen Eltern-Kind-Zentrums in der Adlerstraße. Der Innenhof war mit Lichterketten dekoriert, das Leben fand allerdings doch im Inneren der Gebäude statt. „Wir mussten improvisieren“, meint Steffi Schwarzkopf vom QLTourraum mit einem Blick auf die bedrohlich wirkende Wolkenwand.

„Super integriert“

Das Kultürle diente als „Rahmenprogramm“ für die KiTa-Einweihung meint Steffi und lobt das neue Eltern-Kind-Zentrum, das sich hier „super integriert“ habe. Die ansässigen Vereine der QLTourRaum, der Motorradclub und Hyaz servierten kalte Getränke, Kaffee und Kuchen und im MüZe gab es jede Menge Bastel- und Spielangebote.

Im Inneren ging es zu wie in einem Bienenstand, ein Duft nach Popcorn erfüllte die neugestalteten Räume der Kita und weckte die Vorfreude auf das Puppentheater „Putschenelle“, für das im Obergeschoss Kleinkinderstühle auf neugierige Zuschauer warteten. Eine Gruppe ukrainischer Frauen boten „Wareniki“, mit verschiedenen Zutaten gefüllte Teigtaschen an, der Erlös solle ukrainischen Kindern zugutekommen, meint Viktoria.

Im Untergeschoss füllten sich die Räume, der Moment der offiziellen Einweihung rückte näher, Eltern mit ihren Kindern, Ehrengäste und Vertreter der Vereine wollten den Einweihungsakt mitverfolgen. Der stellvertretende Bürgermeister Karl Grötzinger überbrachte von Bürgermeister Joy Alemazung die herzlichsten Willkommensgrüße, die er im Besonderen an die neue Leitung der Einrichtung Kristin Kozlik und ihre Stellvertreterin Sandy Löckner richtete. Im Frühjahr 2021 wurde damit begonnen, den Komplex zur Adlerstraße hin zu entkernen und sanieren. Jetzt sei hier der vierte städtische Kindergarten mit 42 weiteren Plätzen untergebracht, freute sich Grötzinger. Anfang der vergangenen Woche konnten die ersten kleinen KiTa-Gäste einziehen, eine weitere Gruppe soll im Januar 2023 an den Start gehen. Mit dem neuen Eltern-Kind-Zentrum wolle die Stadt eine besondere KiTa etablieren, die in Kooperation mit dem Familienzentrum MüZe eine Anlaufstelle für Fragen rund um die Familie werden soll. Grötzinger lobte das neue Konzept als „gelebte Familienfreundlichkeit in der Stadt Heubach“. In der „wunderschönen neuen KiTa“ werde pädagogisch und gesellschaftspolitisch eine großartige Arbeit geleistet.

„Herzensprojekt“ fertig

Architekt Bennet S. Kayser sprach von dem „langen Prozess“, bei dem die ersten Schritte 2016 mit einer Bestandsanalyse stattfanden. Der Planer freute sich, ein „spannendes Herzensprojekt“ fertiggestellt zu haben.

Der evangelische Pfarrer Thomas Adam und sein katholischer Kollege Bernhard Weiß sprachen Segensworte für die Menschen, das Gebäude und die hier zu verrichtende Arbeit. Einrichtungsleiterin Kristin Kozlik, zeigte sich „wahnsinnig froh“ hier starten zu können, sie sei neugierig auf das „spannende Projekt“, die Zusammenarbeit mit dem MüZe.

Mehr Bilder finden Sie online auf www.tagespost.de.

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Das Sommerfest der Übelmesser-Vereine diente sozusagen als „Rahmenprogramm“ für die offizielle Einweihung des neuen „Eltern-Kind-Zentrums, das auf dem Gelände nach dem Umbau des vorderen Gebäudeteils entstanden ist. Foto: jps

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