Bagger verdirbt den Badespaß

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Das Bad musste kurzzeitig geschlossen werden.

Kein Strom, keine Wasseraufbereitung: Das Heubacher Freibad musste für vier Stunden geschlossen werden.

Heubach. Ein Bagger hat den Heubachern am Dienstagnachmittag für ein paar Stunden den Badespaß verdorben. Der Unfall passierte am Vormittag gegen 10.30 Uhr: Auf einer Baustelle gegenüber dem Heubacher Freibads beschädigte ein Bagger ein Kabel. „Eine Ader lag blank“, erklärt Matthias Kolb vom städtischen Bauamt. Mit der Folge, dass auch das Freibad ohne Strom war. „Dadurch war die komplette Wasseraufbereitung außer Betrieb, wir konnten zum Beispiel nicht mehr chloren“, berichtet der Freibad-Betriebsleiter Bernd Müller.

Darum habe man sich entschlossen, das Bad um 12 Uhr zu schließen. Um 14 Uhr sei dann der Strom wieder da gewesen, gegen 16.15 Uhr machten Müller und seine Mitarbeiter wieder auf - und konnten immerhin noch gut 200 abendliche Badegäste begrüßen.

Es war ein Tag, wie ihn Müller noch nie erlebt hat: „Auch Stammgäste haben mir erzählt, dass es das noch nie gab“, sagt der Betriebsleiter. Damit die Zeit ohne Strom nicht ganz ungenutzt blieb, haben die Beschäftigten in den Stunden der Schließung Wartungs- und Reinigungsarbeiten erledigt, berichtet Müller.

An der Baustelle habe sich die Baufirma nichts zuschulden lassen kommen, betont Matthias Kolb vom städtischen Bauamt: „Die hatten sich auch die Leitungspläne besorgt, aber das Kabel lag nicht da, wo man es vermutet hatte.“ Die Reparatur habe dann eben einige Stunden in Anspruch genommen.

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