Breitbandausbau für Lautern und Beuren

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Der Breitbandausbau in Beuren und Lautern wird angegangen, die Förderanträge gestellt.
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Gemeinderat Heubach stellt Anträge für Breitbandausbau in den Ortsteilen. Hoher Zuschuss möglich.

Heubach. Wie steht es um die Versorgung mit schnellem Internet in Heubach und den Ortsteilen? Laut einer Analyse von „Geodata“ aus Westhausen, deren Ergebnisse Nathalie Hess am Dienstagabend im Gemeinderat vorstellte, gebe es zwei „unterversorgte Bereiche. Nämlich Beuren und große Teile Lauterns. Nur diese „weißen bis hellgrauen“ Flecke würden derzeit mit bis zu 90 Prozent gefördert. Die Verwaltung schlug deshalb vor, für die Kernstadt und Buch, die beide als „dunkelgraue“ Flecken“ vergleichsweise gut aufgestellt seien, bis zum nächsten Jahr zu warten, da für diese dann voraussichtlich auch Fördermittel fließen.

Die Kosten für den Ausbau in Buch bezifferte Nathalie Hess auf rund 960 000 Euro, den Eigenanteil der Stadt auf 120 000 Euro. Der vergleichsweise hohe Betrag komme vor allem von den Kosten für die dafür nötige, lange Anschlusstrasse. In Beuren würden etwa 18 Hausanschlüsse erfolgen. In Lautern rechne Geodata mit Kosten von 3,3 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt betrage etwa 0,5 Millionen Euro. Hier geht es um 311 Hausanschlüsse.

Der Gemeinderat sollte die Anträge jetzt stellen, appellierte Gemeinderat und Lauterns Ortsvorsteher Bernhard Deininger. Schließlich habe man in Lautern schon einmal „schlechte Erfahrungen gemacht, als ein Förderprogramm weggebrochen war. Auch der Ortschaftsrat sei der Ansicht, das solle man „zügig angehen“. Dasselbe gelte auch für Beuren. Martin Kelbaß fragte nach der zeitlichen Umsetzung, da es derzeit ja nicht einfach sei, Firmen zu finden. Nathalie Hess meinte, bis Ende 2025 müssten die Maßnahmen eigentlich abgeschlossen sein. Maßgeblich sei jedoch, dass sichtbar werde, dass die Stadt den Breitbandausbau vorantreibe und „nichts in der Schublade“ lasse.

Bürgermeister Dr. Joy Alemazung betonte, die Stadt komme „nicht um das Thema herum“. Glasfaser sei die Zukunft. Einen Ausbau mit einer so hohen Förderung solle man sich nicht entgehen lassen. Das sahen die Gemeinderäte mehrheitlich auch so. 

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