Die Welt der Klänge kennenlernen

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Ausgiebig nutzten die Kinder die Gelegenheit, die Instrumente unter Anleitung der Lehrkräfte auszuprobieren.
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Auf sehr große Resonanz stieß nach dem doppelten Lockdown der Tag der offenen Tür in der Musikschule Rosenstein. Viele Eltern wünschen musikalische Ausbildung für Kinder.

Heubach

Erfreulich viele Besucher konnte Martin Pschorr als Musikschulleiter mit seinem 24-köpfigen Lehrerkollegium beim Tag der offenen Tür begrüßen. „Jetzt soll sich wieder alles öffnen“, wünscht sich Pschorr angesichts der vielen Monate, in denen der musikalische Unterricht nur online absolviert werden konnte. Was unter anderem eine riesige organisatorische Herausforderung war.

Dennoch kann der Musikschulleiter eine positive Bilanz der harten Monate ziehen. Denn es zeige sich eindeutig, dass die Kinder und Jugendlichen, die an der Musikschule ein Instrument lernen, einen „Mehrwert“ hatten. Immer wieder werde ihm sowohl von Eltern als auch von Schülerinnen und Schülern berichtet, dass der Online-Unterricht zum fest ausgemachten Termin auch eine gewisse Ordnung in den Tagesablauf gebracht habe. „Und es ist wirklich so, dass viele Kinder und Jugendliche mehr geübt haben, als sie das normalerweise tun.“

Viele Kinder haben mehr geübt als sonst.“

Martin Pschorr,, Musikschulleiter

So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass trotz Lockdowns, Online-Unterrichts und anderer Pandemie-Folgen die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ wieder erfolgreich war. Elias und Felix Möll wurden mit Posaune und Klavier sogar Bundespreisträger.

Dies, aber natürlich noch viel mehr, konnten die Besucher beim Tag der offenen Tür in der Musikschule in Erfahrung bringen. Die jeweils Unterrichtenden machten mit ihren Instrumenten Lust auf die Welt der Klänge und der Harmonien. Auch wenn die Interessierten die Blasinstrumente nicht selbst ausprobieren konnten, aufgrund der Hygienevorschriften. Aber umso freudiger wurden die Tasten des Klaviers oder die Schlegel am Schlagzeug geschwungen. Manches Kind übte sich auch schon mal im Spielen einer Geige, Bratsche oder auch eines Cellos.

Informationen zuhauf wurden über die vielfältigen Angebote an der Musikschule bereitgehalten, die bereits ab einem halben Lebensjahr in Anspruch genommen werden können im „Musikgarten“. Musikalische Früherziehung, Einzelunterricht und vieles mehr wurde angesprochen. Dazu Beratung jeglicher Art.

Pschorr kündigte zudem an, dass nach den Sommerferien das Untergeschoss mit Akustikdecken, neuem Anstrich in den Zimmern und neuer Beleuchtung glänzen soll. Was bedeutet, dass es noch mehr Raum fürs Musizieren geben wird. Zu Lockdown-Zeiten habe sich gezeigt, dass manches Kind und mancher Jugendliche seinen Frust über die Kontaktbeschränkungen einfach mit seinem Instrument weggespielt hat. „Aber jetzt fiebern die Kinder wieder Konzerten entgegen, wollen Kontakte pflegen und Auftritte haben“, beschreibt Pschorr. Und hofft inständig, dass die Pandemie ab Herbst nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Bis dahin wird bei offenem Fenster und hinter der Plexiglasscheibe geübt. „Wir haben sehr liebe Nachbarn“, ist Pschorr, der die Musikschule seit 34 Jahren leitet, sehr dankbar übers Verständnis.

Einige Fakten zum Musikschulangebot

Aktuell werden an der Musikschule Rosenstein 850 Kinder unterrichtet. Ein 24-köpfiges, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes „ausgezeichnetes“ Lehrerkollegium kümmert sich um die musikalische Ausbildung. Im September starten die Kurse für die Früherziehung, ab Oktober die Instrumentalkurse. Sofern genug Kinder zusammenkommen, fahren die Lehrkräfte auch in die Verbandsgemeinden Bartholomä, Heuchlingen, Böbingen und Mögglingen, um vor Ort zu unterrichten. Informationen zur Musikschule, an der auch mancher Erwachsene sein Lieblingsinstrument lernen kann, gibt’s auf der neu gestalteten Homepage unter www.musikschule@rosenstein.de

Ausgiebig nutzten die Kinder die Gelegenheit, die Instrumente unter Anleitung der Lehrkräfte auszuprobieren.
Ausgiebig nutzten die Kinder die Gelegenheit, die Instrumente unter Anleitung der Lehrkräfte auszuprobieren.

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