Engagement für gutes Miteinander

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Rosenstein-Gymnasiasten wurden zu Mediatoren ausgebildet

Sie vermitteln bei Streitigkeiten auf gleicher Augenhöhe und sollen für den sozialen Frieden an der Schule eintreten: Am Rosenstein-Gymnasiasten wurden zu Schülerinnen und Schüler zu Mediatoren ausgebildet

Heubach

Konstruktiv Konflikte lösen und dabei noch einen kühlen Kopf behalten, das lernten 15 Gymnasiasten des Rosenstein-Gymnasiums, die eine Mediatorenausbildung absolvierten.

Oberstudiendirektor Johannes Miller lobte die Schülerinnen und Schüler und betonte die Wichtigkeit ihres Engagements für die Schule. Die Mediatoren wurden darin geschult, etwaige Konflikte zwischen jüngeren Schülern auf der kommunikativen Ebene zu lösen. Ausgebildet wurden sie von Andreas Dionyssiotis. Der Schulsozialarbeiter vermittelte den Schülern verschiedene Kommunikationsmodelle und erklärte zudem die „Eisbergtheorie“: Danach müssen sich die Schlichter wie Taucher in die Tiefen begeben, um vorsichtig sichtbar zu machen, worum es in dem Konflikt eigentlich geht.

Auf gleicher Augenhöhe

Schüler seien oft besser als Erwachsene in der Lage, einen Zugang zueinander zu finden, Probleme zu verstehen und diese auf einer gemeinsamen sprachlichen Grundlage zu klären. Dabei lernen Vermittler und Vermittelte gleichermaßen.

Um Kommunikationsverhalten besser verstehen zu können, erläuterte Professor Dr.Gernot Aich von der Gmünder PH den Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen der Transaktionsanalyse, welche im Rollenspiel mit dem Ziel der Konfliktbewältigung ohne Niederlagenausprobiert wurden. Dabei wird klar, was es bedeutet Mediator zu sein: Ruhig und stark auftreten, neutral bleiben, helfen, sich einfühlen lernen, einmischen und eingreifen.

Mediation steht nicht für sich allein, sondern ist Teil der Schulentwicklungsarbeit am Rosenstein-Gymnasium. Die Zehntklässler agieren gleichzeitig auch als Paten der Fünftklässler und wurden gemeinsam mit den Klassenlehrern für die Projektwoche „Gemeinsam Klasse sein“ geschult. Sie tragen maßgeblich dazu bei, die Vielzahl der aufeinander abgestimmten Bausteine des Sozialcurriculums am Rosenstein-Gymnasium umzusetzen.

Das Bild zeigt von links: Oberstudiendirektor Johannes Miller, Marleen Wald, Maya Knodel, Zoé Krischke, Lena Schubert, Mia Fürst, Sophia Hopfenzitz, Fabian Zimmerle, Vivien Ritz, Dilay Sahin, Lena Zimmermann, Benny Mezger, Emma Kyrisch, Johanna Rieger, Luca Grau, Amelie Pröll, Schulsozialarbeiter Andreas Dionyssiotis und Prof. Dr. Gernot Aich.

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