Erinnern ist nötiger denn je

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Holocaust-Gedenktag am Rosenstein-Gymnasium.

Heubach. Zum zehnten Mal beging die Heubacher Schule den Gedenktag an den Holocaust. Wegen der Pandemie war vieles anders: Stets bereitete der Abitur-Leistungskurs Geschichte diesen Tag vor und führte diesen für die Mitschüler der Oberstufe durch. Stets waren Zeitzeugen oder Historiker eingeladen, um die Nazi-Tyrannei anschaulich zu schildern.

In diesem Jahr thematisierte Schulleiter Johannes Miller den offenen Brief von Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, in der F.A.Z. Der Autor lobt die Aufarbeitung der Nazi-Zeit in der Bundesrepublik als beispiellos. Allerdings zeige er sich über die zunehmende Radikalisierung rechter Gruppen höchst besorgt. So fordert er: "Wir brauchen Holocaust-Aufklärung für Junge!" Diese Forderung griff Miller auf, indem er ab Klassenstufe 9 ein immerwährendes Erinnern und Aufarbeiten der Gräueltaten im Unterricht postuliert: "Dies ist heutzutage nötiger denn je!".

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