Glibberschleim und ganz viel Spaß

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Rund 50 Kinder sind noch bis Freitag bei der Kidstown-Alternative des Stadtjugendrings, Plan C²“, in der Stellung unterm Rosenstein mit spielen, basteln, malen und Glibberschleim herstellen beschäftigt.
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Wie die Alternative zu Kidstown, "Plan C²", im zweiten Jahr der Pandemie lief und wie es für die Jugendarbeit in Heubach in nächster Zeit weitergeht.

Heubach

Da gibt es keine zwei Meinungen: Ob sie nächstes Jahr gerne wieder bei Kidstown dabei wären? "Jaaa!", rufen alle Kinder im Zelt, bevor sie sich wieder ihren Kunstwerken aus Lebensmittelfarbe widmen oder der Herstellung von glibbrigem Schleim aus Bastelkleber, Natron und Kochsalzlösung.

Offiziell heißt die Ferienfreizeit in der Stellung unterm Rosenstein in diesem Jahr ja gar nicht Kidstown. Sondern Plan C². Denn es ist die zweite unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie. "Es ist anders, das Konzept erlaubt einfach nicht so viele Freiheiten", meint Manuel Huber vom Stadtjugendring. Insgesamt sind auch längst nicht so viele Kinder zugelassen wie sonst. Rund 50 sind es in diesem Jahr. Und sie müssen über den gesamten Zeitraum in den ihnen am Anfang zugeteilten Gruppen bleiben und werden regelmäßig getestet. Kommen Betreuer von außen in die Zelte, müssen diese Maske tragen.

Betreuer und Besucher

Organisation und Betreuerstab seien mittlerweile super eingespielt, meint Manuel Huber. Viele seien vom vergangenen Jahr dabei geblieben "Wir haben ein Weltklasse-Team", lobt Sara Badawyia. Externe Besucher, die eigene Programmpunkte für die Kinder anbieten oder gar einen Tag der offenen Tür habe es dieses Mal nicht geben können. "Sehr schade", meint Manuel Huber. Sogar den Opa, der kurz sein Enkele besuchen wollte, mussten die Betreuer am Zaun abweisen. Trotz aller Einschränkungen: Für die Kinder sei es super, mal wieder gemeinsam mit anderen draußen unterwegs sein und Spiele spiele zu können. "Von den Eltern kamen bislang durchweg positive Rückmeldungen", sagt Manuel Huber. Und auch die Beteuer genießen es, abends mal wieder zusammensitzen zu können.

Das Wetter

Draußen sein bedeutet auch immer ein gewisses Risiko. Von dem ganz heftigen Unwettern wurde Plan C² verschont, in der vergangenen Woche hat es aber häufiger geregnet. Unangenehm, vor allem für die Betreuer abends im Nachtdienst. Aber kein Problem für die Kinder, sie sich dann eben in den Zelten mit Brett- oder Kartenspielen vergnügten. Die letzen Tage brachten wieder mehr Sonne und Hitze. "Da hat es ein paar ein bisschen verspult", sagt Manuel Huber. Aber nichts Ernstes.

Die Zukunft

In dieser letzten Woche wurde einer der Workshops, die Schneiderei, ersetzt durch eine Outdoor-Gruppe. "Die sind jetzt gerade wandern, kommen aber nachher zum Grillen wieder", sagt Manuel Huber. Ansonstenwird viel Tischtennis gespielt oder gekickt. Freitagabendsteht für die Organisatoren der Abbau an. "Dann kommt das meiste in unseren Kidstown-Anhänger", sagt Manuel Huber. Bis zum nächsten Jahr.

Leider, sagt Sara Badawyia, konnte die eigentlich fürs Jahr 2019 geplante große Feier zum 20-jährigen Kidstown-Bestehen bislang nicht angemessen gefeiert werden. Alle Hoffnungen richten sich da jetzt auf den nächsten Sommer.

Für die Heubacher Jugendarbeit wird's auch nach den Sommerferien nicht langweilig. Schließlich stehen sowohl die Bundestagswahl als auch die Wahl des neuen Heubacher Bürgermeisters auf dem Programm. "Da wollen wir wieder Angebote für Kinder und Jugendliche auf die Beine stellen", verspricht Manuel Huber.

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