Günstige Wohnungen sehr gefragt

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Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
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Viele nutzen am Donnerstag den „Tag der offenen Tür“ für einen Blick in die staatlich geförderten Wohnungen der Städtischen Wohnbau in Heubach. Nicht alle werden Erfolg haben. 

Heubach. Noch sind die Wände unverputzt, hängen Kabelbündel nackt aus Steckdosen und Sicherungskästen. Bis Oktober ist das Gebäude „An der Weberei 1“ auf dem alten Triumph-Areal am Klotzbach eine Baustelle. Dennoch waren am Donnerstagnachmittag hier nicht nur die Bauarbeiter unterwegs. Männer, Frauen, ganze Familien liefen durch die Wohnungen, fotografierten, diskutierten.
Bei dem Bau handelt es sich um ein Projekt der Städtischen Wohnbau GmbH. Diese baut hier, vom Land gefördert, 24 Sozialwohnungen. Das heißt, eine Wohnung bekommt nur, wer eine bestimmte Einkommensgrenze unterschreitet und einen sogenannten Wohnberechtigungsschein vorlegen kann.

Das Projekt

Der damalige Bürgermeister Frederick Brütting nannte den Bau einen „Meilenstein“, der auf Wunsch der Verwaltung und des Gemeinderats realisiert werde. Die Städtische Wohnbau erhielt, bei Gesamtkosten von 5,4 Millionen Euro, ein Darlehen von 4,5 Millionen Euro. Daran gebunden ist die Voraussetzung, dass die Höhe der Miete für 30 Jahre mindestens 33 Prozent unter der ortsüblichen Miete liegt. Laut Anette Krieg von der Wohnbau ist die Miete mit 6,63 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Für einen Neubau sei das schon beachtlich.

Das Verfahren

Dementsprechend groß war am Donnerstag das Interesse der potenziellen Mieter. Mitarbeiterin Martina Hanke hatte alle Hände voll zu tun. Sie beriet, erklärte, informierte. Und pfiff die Besucher zurück, die sich zu weit in die Baustelle vorwagten. Denn zur beispielhaften Begutachtung waren nur drei Wohnungen vorgesehen, jeweils eine Zwei-, Drei-, und Vierzimmerwohnung. So sollten die Besucher einen Eindruck davon bekommen, was sie hier als Mieter erwartet. „Erst nach so einer Begehung kann man ja wirklich sagen, ob man die Wohnung möchte“ meint Anette Krieg.

Und wenn es nun viel mehr Bewerber als Wohnungen gibt? Davon müsse man leider ausgehen, sagt Anette Krieg. Dann entscheidet nicht etwa das Windhund- oder das Losverfahren. Vielmehr schauten sich die Mitarbeiter der Stadt die Bewerbungen ganz genau an und versuchten, nach Dringlichkeit zu entscheiden. „Wir geben uns dabei sehr viel Mühe. Denn jedes Nein ist immer mit einem Schicksal verbunden“, weiß Anette Krieg. Auch Bürgermeister Dr. Joy Alemazung ist froh, dass es mit dem Neubau vorangeht. „Besonders freut mich, dass wir damit in Heubach für Familien und Alleinerziehende mit geringem Einkommen moderne Wohnungen zu einem bezahlbaren Preis anbieten können.“

Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.
Im Gebäude der Städtischen Wohnbau GmbH auf dem Heubacher Triumph-Areal gab es am Donnerstag einen „Tag der offenen Tür.

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