Heubach schafft Platz für Gewerbe

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An der Mögglinger Straße in Heubach gab es am Donnerstag den offiziellen Start des zweiten Bauabschnitts des Gewerbegebiets „Erlen“.
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Mit einem Spatenstich läutet die Stadt am Donnerstag offiziell den zweiten Bauabschnitt des Gewerbegebiets „Erlen“ an der Mögglinger Straße ein.

Heubach

Die Stadt Heubach steht mit ihrem Gewerbegebiet „Erlen“ an der Mögglinger Straße bereit, mehreren Betrieben Fläche für ihren Gewerbestandort zu bieten.

Im ersten Bauabschnitt des Gewerbegebietes sind bereits große Fortschritte zu sehen, zwei Firmen haben ihre Gebäude erstellt, eine weitere nutzt ihre derzeitige „Brachfläche“ noch zu Lagerzwecken, erklärt Matthias Kolb vom städtischen Bauamt. Auch im zweiten Bauabschnitt tue sich etwas, hier seien die Erschließungsarbeiten bereits in vollem Gange.

Trotzdem war es Bürgermeister Dr. Joy Alemazung wichtig, mit einem Spatenstich auch den Erschließungsarbeiten im zweiten Bauabschnitt einen offiziellen Anstrich zu geben und ein Zeichen zu setzen „in Heubach läuft es gut“ und für die Gewerbebetriebe „läuft es weit“. Der zweite Bauabschnitt biete jetzt Platz für zwei weitere Firmen, mit deren Ansiedlung die Stadt Heubach „nachhaltig gestärkt“ werde, zudem erhofft sich die Stadt unterm Rosenstein damit weitere Arbeitsplätze. Die Anwesenheit und das Interesse einiger Mitglieder des Gemeinderats sah der Bürgermeister als „Stärkung für das Bauvorhaben“ an. Unterstützung zum Spatenstich erhielt der Alemazung zudem von Vertretern der bauausführende Firma Georg Eichele, Wolfgang Bartsch vom Planungsbüros Bartsch, der GEO Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb sowie von Abordnungen der künftigen Bauherren, der Firma Boysen und der Firma „UrZeit4You“.

Der erste Bauabschnitt für das Gewerbegebiet Erlen konnte bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt werden, informierte Matthias Kolb vom Bauamt, der zweite Bauabschnitt schreite zügig voran. Die Firma Eichele ist derzeit mit Erdbewegungsmaßnahmen beschäftigt, erklärt Planer Bartsch. Ein „Retentionsbereich“ beim Klotzbach solle als Regenrückhalt und als Zwischenpuffer bei Starkregen dienen. Regen- und Schmutzwasserkanäle werden angelegt, ein Trinkwasserkanal wird in „nichtbebaubarer“ Fläche verlegt. Die Versorgungsleitung für Nahwärme, Glasfaser und Strom vom ersten Bauabschnitt werden an den zweiten Bauabschnitt gekoppelt. Das gute Wetter wurde genutzt, eine Fertigstellung der Erschließungsarbeiten könnte im Frühjahr erfolgen.

1800 Kubikmeter Erdbewegung waren allein für die Überflutungsfläche, die Retentionsmulde, erforderlich, erklärt der Planer. Das Regenwasser soll dem Klotzbach wiederzugeführt werden. Weniger spektakulär klingen die jeweils 20 Meter langen Regenwasserkanäle an den Außenseiten des Bereichs und die rund 50 Quadratmeter Straßenbau. Speziell bei der Rückhaltefläche und dem Hochwasserschutz sei man „flott unterwegs“, freut sich der Planer.

Ersatz für Esche

Matthias Kolb blickt in die Zukunft: Vom Gewerbegebiet aus sei eine Brücke in die Bachwiesen angedacht, um einen Übergang zu schaffen, hier sei man mit dem Naturschutz im Gespräch. Für den Biotopbereich werde eine Ausgleichsfläche geschaffen, eine kranke Esche werde wohl entfernt, dafür werde aber ein Ersatz gepflanzt, so dass sich in diesem Bereich dann die „Natur pur entwickeln kann“.

In Heubach läuft es gut.“

Dr. Joy Alemazung,, Bürgermeister

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