Heubach: Bürgermeisterwahl wohl im Spätherbst

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Rathaus in Heubach
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Wie es nach der Wahl von Bürgermeister Frederick Brütting zum Aalener OB unterm Rosenstein weitergeht.

Heubach. 71,2 Prozent im ersten Wahlgang. Seit Sonntag ist klar: Heubachs Bürgermeister Frederick Brütting wird neuer Oberbürgermeister in Aalen. Einer seiner Stellvertreter, Gemeinderat Karl Grötzinger, meint: „So ein großer Erfolg macht uns Heubacher ja auch ein bisschen stolz.“ Die Wahl Brüttings sehe er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Für Heubach ist es ein Verlust.“ Nun gelte es für den Gemeinderat, nach vorne zu schauen. Dass Brütting gleich im ersten Wahlgang gewählt wurde, sei für Heubach ein Vorteil. Jetzt herrsche Klarheit und der Gemeinderat habe etwas mehr Zeit, den Übergang geordnet in die Wege zu leiten. Ein Termin für die Wahl des Heubacher Bürgermeisters und die Regelung der Ausschreibungsmodalitäten sollen bereits in der nächsten Sitzung am Dienstag, 20. Juli, festgelegt geregelt werden. Wenn Brütting sein neues Amt zum 1. Oktober antritt, hätten die Heubacher laut Gemeindeordnung drei Monate Zeit. Anfangs hätte man darüber nachgedacht, den Wahltermin auf den Tag der Bundestagswahl am 26. September zu legen, berichtet Grötzinger. Davon habe man aber Abstand genommen. Hier müsse Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen und alles seinen geordneten Gang gehen, betont er. Nun sei ein Wahltermin für Ende Oktober/Anfang November geplant. Auch wenn das bedeutet, dass die drei Stellvertreter Brüttings, neben Grötzinger die Gemeinderäte Julia Gaiser und Gerhard Kuhn, das „politische Vakuum“ füllen müssten. „Wir kennen das ja schon von der Zeit, als Herr Brütting in Elternzeit war“, meint Grötzinger.

Bis zur Wahl des neuen Verwaltungschefs gelte es, angefangene Projekte durchzuziehen und gut zu Ende zu bringen, bei neu anstehenden Dingen dafür eher auf die Bremse zu treten. Für Heubach hofft der stellvertretende Bürgermeister, dass sich „gute Bewerberinnen und Bewerber“ zur Wahl stellen werden. Er sei da aber ganz zuversichtlich. Die Zeit bis dahin werde sicher arbeitsintensiv, gerade für die ehrenamtlichen Gemeinderäte. Aber: „Wir packen das gemeinsam an.“ David Wagner

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