Heubacher Baugebiet mit „neuer Philosophie“

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Hoch die Spaten: Bürgermeister Dr. Joy Alemazung (3.v.li.) feiert den offiziellen Baustart im „Auhölzle“ mit Vertretern der Stadt und der Baufirma.
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Was ist das Besondere am neuen Baugebiet „Auhölzle“ zwischen Heubach und Buch? Am Freitag war offizieller Baustart mit dem symbolischen Spatenstich.

Heubach

Am Ende legte er den Spaten aus der Hand, stieg in den Bagger und versuchte sich an den diversen Hebeln und Knöpfen der großen Baumaschine. Zuvor hatte Heubachs Bürgermeister Dr. Joy Alemazung zu seinem „allerersten Spatenstich“ begrüßt. Gemeinsam mit Stadtbaumeisterin Ulrike Holl, Matthias Kolb vom Stadtbauamt und Ingenieur Wolfgang Bartsch wolle er die Öffentlichkeit über den offiziellen Baustart des neuen Baugebiets „Auhölzle“ zwischen Heubach und Buch informieren.

„Wir wollen Wohnraum schaffen und damit einen Beitrag zur Entwicklung Heubachs liefern“, so Alemazung. Im Hinterkopf wolle die Stadtverwaltung dabei immer behalten: Was passiert mit der Umwelt? Die drei Elemente der Nachhaltigkeit, Ökologie, Soziales und Wirtschaft, sollten dabei nach Ansicht Alemazungs stets ausgeglichen sein. Mit „seinem super Team“ sei das möglich, er sei hier „in sehr guten Händen“.

Ökologische Aspekte

Ingenieur Wolfgang Bartsch bestätigte, dass dies das erste Baugebiet in Heubach mit einer „neuen Philosophie“ sei, bei dem der ökologische Aspekt stark betont würde. Matthias Kolb vom Stadtbauamt erläuterte, inwiefern. Zum einen werde beim Abwasser kein Misch-, sondern ein Trennsystem eingeführt, das Regenwasser komme demnach direkt in den Bach, das Schmutzwasser zur Kläranlage. Zudem erhalte jedes Grundstück die Möglichkeit, an das Nahwärmenetz der Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb (GEO) angeschlossen zu werden, dessen Energie von einer Biogasanlage in Beiswang kommt.

Was ist geplant

Laut Matthias Kolb umfasst das Baugebiet rund drei Hektar. Geplant sind 33 Grundstücke für Einfamilienhäuser und drei Flächen für Mehrfamilienhäuser in „Blockbebauung“, ähnlich der, wie sie derzeit auf dem ehemaligen Triumph-Areal an der Mögglinger Straße entsteht. Sämtliche Grundstücke seien verkauft, die letzten Notar-Verträge würden im März geschlossen.

Der Zeitplan

Im vergangenen Sommer sei der Bebauungsplan rechtskräftig geworden, im Januar habe der Gemeinderat die Erschließung an den günstigsten Bieter, die Firma Eichele, vergeben, berichtete Matthias Kolb.

Wenn das Wetter mitspiele und die Lieferketten keine Probleme machten, könne das Ziel erreicht werden, die Erschließung bis Ende dieses Jahres fertig zu haben.

Zahlen und Fakten

Ingenieur Wolfgang Bartsch betonte, auf der Baustelle werde „ordentlich was gehen“, der Ortseingang von Buch her sich schnell sichtbar verändern. Er gab einen Überblick über Zahlen und Fakten:

170 Meter lang und 3,50 Meter hoch wird der Erdwall, der entlang der Landesstraße als Lärmschutz dienen soll.

5000 Kubikmeter Erde fallen bei den Erdarbeiten an.

4000 Quadratmeter Straßenfläche werden gebaut.

1,2 Kilometer Wasserleitungen für Regenwasser und für Schmutzwasser sollen verlegt werden.

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