Heubacher Kinderfeiertag mit vielen Spielen

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Große Freude beim Heubacher Kinderfest.
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Beim Heubacher Kinderfest am Samstag wurden alte Spielarten wiederbelebt, die Resonanz darauf war riesig. 1500 Kinder von Schulen und Kindergärten mit dabei.

Kinderfest in Heubach

Große Freude beim Heubacher Kinderfest.
Große Freude beim Heubacher Kinderfest.  © HOJ
Große Freude beim Heubacher Kinderfest.
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Große Freude beim Heubacher Kinderfest.
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Große Freude beim Heubacher Kinderfest.
Große Freude beim Heubacher Kinderfest.  © HOJ

Heubach. Wo kamen nur die ganzen Kinder her, die am Samstag das traditionelle Kinderfest in Heubach auf der Waldlichtung zwischen Rosenstein und Parkplatz „Stock“ besuchten? 1500 Kinder hatten sich angemeldet, meint Frauke Helme, als Organisatorin der Stadt Heubach schmunzelnd. Zählt man noch die Eltern und Großeltern hinzu und viele junggebliebene Heubacher, die als Kinder auch das Fest, das seit 1820 im Dreijahresrhythmus veranstaltet wird, kommt man auf eine beträchtliche Zahl an Besuchern. Die Pendelbusse spuckten unermüdlich weitere Familien aus, viele nahmen den Samstag zum Anlass, zum Festplatz zu wandern.

Bereits um sechs Uhr in der Früh wurde das Fest mit Böllerschüssen eingeläutet. Nach Gottesdiensten in Lautern und Heubach machte sich die Menschenmenge mit einem bunten Festumzug auf den Weg bis hinauf zur Stellung. Auf dem weitläufigen Festgelände wuselte und brummte es wie in einem Bienenstock, die Versorgungsstände wurden ebenso nahezu überrannt wie die Spielstationen, bei denen es am Vormittag alte Kinderspiele zu entdecken gab. Eine Laufkarte diente den einzelnen Teilnehmern als „Beweis“, dass alle Stationen abgearbeitet wurden, jedem Kind lockte eine Medaille. Angesichts der Warteschlangen vor den Stationen ließen die Veranstalter dann doch „Gnade vor Recht“ ergehen, ungefähr die Hälfte der Stationen reichten für eine Medaille aus, grinst Steffi Schwarzkopf von der Stadtverwaltung.

Teamarbeit notwendig

Zielgenauigkeit war beim Baseball gefragt, für die kleineren Teilnehmer genügte es, den Ball vom Schlagstativ zu schlagen, die größeren wurden mit der Ballmaschine beschossen. Die „Heubacher Hunter“, ein Baseballverein, sind vor drei Jahren reaktiviert worden, meint Stephan Schmidt. Mit der Spielestation hoffen die Sportler, auf ihren Verein aufmerksam zu machen, „vielleicht kriegen wir den einen oder anderen Nachwuchsspieler“. Die elfjährige Ayla hatte die Station gemeistert und verlangte nach einem Stempel in ihrer Laufkarte.

Mitten im Festgelände konnten die einen oder anderen Umzugsteilnehmer gesichtet werden. Den Handwagen des „Hyaz-Club“ zierte ein Transparent „schiergar 50 Jahre“. Das liege daran, dass man das Gründungsjahr des Clubs nicht mehr genau wisse, lacht Joa Stier. Der Club entstand aus einem evangelischen Jugendclub heraus, „heute haben wir bereits die vierte Generation dabei“.

Endlose Schlangen aufgeregter Kinder warteten vor den Stationen. Eine ruhige Hand wurde beim Eierlauf benötigt, für die ganz kleinen Eierläufer gab‘s Sonderkonditionen, da durfte das Ei schon mal vom Löffel fallen. Hilfestellung beim Baumstammlauf war bei den Kleinsten auch genehmigt.

Beim Sackhüpfen gab‘s für manche ungewollten Bodenkontakt, kein Problem, der Waldboden ist weich. Besondere Profis hüpften im „Doppelsack“ über den Parcours. Beim Rasenskilauf war Teamarbeit gefragt: Vier Skihasen hatten Platz auf den Brettern, vier Gymnasiastinnen traten gegen ihre Klassenkameraden an. Dass die Mädels als Sieger hervorgingen, nahmen die Jungs sportlich, „wir sind die Sieger der Herzen“, grinst der 13-jährige Vinzenz.

Gummitwist sei für die Kinder heutzutage eine unbekannte Spielart, meint Elke Scheirich, zehn Mal Hüpfen und eine Runde „Freestyle“ genügten für einen Stempel. Gleich den höchsten der drei Kletterbäume hatte sich die siebenjährige Elina rausgesucht. Gesichert mit einem Klettergeschirr kämpfte sie sich ganz nach oben, wo Geschenke auf die „Bezwinger“ warteten.

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