Heubacher Pfadis im Schwabenalter

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Lagerleben bei den Pfadis.
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Im Jubiläumsjahr des 40-jährigen Bestehens der Heubacher Pfadfinder kann das Pfingstfest wieder gefeiert werden. Start der Festivitäten schon an diesem Freitag.

Heubach

Zu ihrem 40-jährigen Bestehen blicken die Heubacher Pfadfinder auf vier Jahrzehnte voller Erlebnisse und Erinnerungen zurück. Am 21. April 1982 fanden nach der Gründung des Stammes durch Egbert Berg die ersten Gruppenstunden statt. Bereits im ersten Jahr konnte das erste von zig folgenden der beliebten Zeltlager auf der Wacholderheide bei Auernheim stattfinden. Bis zum Ende des Gründungsjahres stieg die Mitgliederzahl auf über 40 an. Mittlerweile sind die Heubacher Pfadfinder mit über 120 Pfadfinderinnen und Pfadfindern einer der größten Stämme der Diözese Rottenburg-Stuttgart und sind stolz auf unzählige Gruppenstunden, viele weitere Zeltlager im In- und Ausland, den 1989 gegründeten Freundes- und Förderkreis, der die Pfadfinder bis heute unterstützt, den Bau des Jugendhauses am Strinzelbach, das 2002 eingeweiht wurde sowie unzählige Aktionen und Veranstaltungen.

Von Online zu Präsenz

Dazu gehören Pfingstfeste, Hüttengaudis, Stufenunternehmungen, Winterlager, Altpapiersammlungen, 72-Stunden-Aktionen und viele weitere. Mit der Gründung wurde allerdings nicht nur ein Verein ins Leben gerufen, der sich durch seine regelmäßigen Aktionen und Veranstaltungen auszeichnet, sondern vor allem auch durch das Miteinander: So sind die Pfadfinder für viele Mitglieder der Anfang von Bekanntschaften und engen Freundschaften, die teilweise ein ganzes Leben halten. Alle zusammengeführt durch den Spaß in den Gruppenstunden, in denen gespielt, gewerkelt, gebaut und gekocht wird; vereint durch spannende Abenteuer in Sommerlagern sowie lange Abende am Lagerfeuer mit Gitarrenklängen und Gesang; zusammengeschweißt durch gemeinsame Erlebnisse und Momente, an die man sich Jahre später noch gerne erinnert.

Auch die Pandemie hätten die Pfadfinder dank ihres engen Zusammenhaltes „gut überlebt“, erzählt Julian Hegele aus der Vorstandschaft. Mitte des vergangenen Jahres konnten die aufwendigen „Online-Gruppenstunden“ wieder in Präsenz abgehalten werden, das beliebte Sommerlage gab es im Jahr 2020 in „Kleinformat“, vergangenes Jahr konnte der gesamte Stamm an der Hammerschmiede wieder im gewohnten Rahmen das gemeinsame Lagerleben genießen.

Um 40 Jahre Heubacher Pfadfinder gebührend zu feiern, finden über das Jahr verteilt verschiedene Jubiläumsevents statt. Auch im Motto des diesjährigen Sommerlagers – „Best-of: 40 Jahre Heubacher Pfadfinder“ – spiegelt sich das Jubiläum wider. Ein extra Arbeitskreis arbeitet derzeit noch die Aktionen hierfür aus, man darf gespannt sein, unter welchen täglich wechselnden Mottos das Lagerleben stattfinden wird und die Teilnehmenden in die Vergangenheit des Stammes eintauchen werden. Von Mittelalter bis zu Comichelden sei alles denkbar, schmunzelt Hegele.

Den Höhepunkt der Festivitäten stellt jedoch das Pfingstfest dar. Das Pfingstfest am 5. Juni ist eines der Highlights in Heubach, erzählt Hegele und kann jetzt nach zwei Jahren Pause pünktlich zum Jubiläum wieder an den Start gehen. Hierfür laufen die Planungen schon auf Hochtouren, um das Fest für alle Mitglieder und Besucher sowohl anlässlich des Jubiläums als auch nach den Ausfällen in den vergangenen beiden Jahren ganz besonders zu gestalten. Nach einem Eröffnungsgottesdienst durch die katholische Kirche laden die Pfadfinder zum gemütlichen Gartenfest ein. Zum großen Festakt am Nachmittag werden Vertreter der katholischen Kirche und Vertreter der weltlichen Gemeinde Heubach erwartet. Unter dem Motto „never change a running System“ hat die überregional bekannte Band Acoustic Groove für den Sonntagabend ihr Kommen zugesagt.

Der Auftakt zum Jubiläumsjahr ist an diesem Freitag, von 18 Uhr bis 20 Uhr laden die Pfadfinder an die „Freyschen Wiese“ in Heubach zu einer Wurst und einem Umtrunk ein, bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung ersatzlos.

Lagerleben bei den Pfadis.

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