Heubacher Stadtfest: Nur das Feuerwerk muss ausfallen

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Musik, gute Stimmung - und viele Besucher.
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Nach zwei Jahren Corona-Pause: Dank der Werkkapelle Spießhofer & Braun, der Freiwilligen Feuerwehr und weiteren Vereinen ist in Heubach zwei Tage Feiern angesagt.

Heubach

Kommt und erlebt uns live“, war das Motto in Heubach am Wochenende. Die Werkkapelle Spießhofer  &  Braun hat nach zwei Jahren Corona-Pause wieder das Stadtfest gestemmt, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr.

Für Elena, Lena und Tobias war es am Samstagabend keine Frage, dass sie das Stadtfest besuchen; mit ihnen genossen viele weitere Jugendliche, aber auch junge Erwachsene und ältere Semester die laue Sommernacht unterm Rosenstein. Rund um die Silberwarenfabrik war quirliges Leben, wie man es lange nicht mehr erlebt hat.

Der Samstag begann um 17 Uhr mit dem Fassanstich durch Dr. Joy Alemazung. Mit wenigen Schlägen gelang ihm der Durchbruch zum Heubacher Bier. Florian Dengler, der Vorstand der Werkkapelle, äußerte die Vermutung, dass er vielleicht vorher geübt hat, so treffsicher operierte neue Bürgermeister, der sein erstes Stadtfest eröffnete. Ein fest, das auch die Stadt mit dem Bauhofteam unterstützt, aber vor allem sind es die Vereine, die das Stadtfest auf die Beine stellen.

Bis 19 Uhr schien die Hitze die Massen von einem Besuch abzuhalten, doch als die Temperaturen etwas angenehmer waren, gab es kein Halten mehr. WSohl auch, weil die „two tops“, eine Tanz-Party-Stimmungs-Band aus dem Stuttgarter Raum für jeden Geschmack etwas auf Lager hatte: Tommy und Sabine sind in allen möglichen Sparten zu Hause, egal ob Partyhits, Oldies, Volksmusik oder Rock und Pop.

Kein traditionelles Stadtfest ohne die Vereine: Von der Werkkapelle war auch die Jugendkapelle rund um Jugendleiterin Nora Bernhard im Einsatz, die wieder Zuckerwatte anbot. Besonders reizvoll waren die Leuchtstäbe darunter, die das zuckrige Gespinst fast schon magisch leuchten ließen. Ein Leuchten, auf das sich viele gefreut hatten, musste dagegen ausfallen: das Feuerwerk. Wegen Waldbrandgefahr wurde es vom Landratsamt untersagt.

Auch die Partnerstadt Laxou war wieder mit dabei. Anne Lozzia, die „Présidente de l’association“ auf französischer Seite, kredenzte mit ihrem Team Champagner, französischen Rosé- und Rotwein und weitere Lothringer Spezialitäten – eine feine Ergänzung zum Heubacher Bier.

Bei der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Heubach waren die Crêpes, eine bretonische Form des Pfannkuchens, sehr gefragt. Rund zwanzig Mitglieder waren im Einsatz – die Damen am Crêpe-Eisen hatten den Dreh mit dem Teigrechen echt raus.

An weiteren Ständen gab es Gegrilltes oder Italienisches, mit dabei auch wieder La Locanda aus Böbingen mit Pizza, Panzerotti und Arancini. Dass auch in Böbingen und Mögglingen Feste stattfanden, merkte man am Samstagabend nicht; darüber freute sich Florian Dengler, auch über spontane Besucher, die einen Restaurantbesuch im Sudhaus bei live-Musik und einem Gläschen Wein ausklingen ließen.

Am Sonntag begann das Stadtfest mit einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Platz vor der Jugendmusikschule und parallelem Kindergottesdienst. Für die Kleinen ging der Tag mit Spielstraße weiter.

Heubach Stadtfest Bläserklasse Schillergrundschule 4.Klasse
Heubach Stadtfest
Heubach Stadtfest
Heubach Stadtfest
Heubach Stadtfest
Heubach Stadtfest
Die Männer vom Grill.
Viele Besucher beim Heubach Stadtfest.
Die Bläserklasse Schillergrundschule 4. Klasse.
Das Polizeimuseum hatte geöffnet.
Die Crepes waren sehr beliebt beim Stadtfest.
Die "Schillerkids", der Grundschulchor der Schillerschule.

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