Kommt Tempo 30 in Buch?

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Symbolbild

Stadt schlägt verschiedene Maßnahmen vor, darunter auch ein stationärer Blitzer. Gemeinderat entscheidet am Dienstag.

Heubach. Der Gemeinderat Heubach beschäftigt sich am Dienstag, 16. November, ab 18 Uhr in der Stadthalle mit der Verkehrssituation in Buch. Laut Sitzungsvorlage will sich die Stadt darum bemühen, mehrere Vorhaben umzusetzen: Tempo 70 zwischen Buch und Heubach, Tempo 30 und ein stationärer Blitzer in der Ortsdurchfahrt sowie ein funktionierendes Konzept für Fuß- und Radwege in Buch.

Wie die Verwaltung schreibt, habe der Verkehr in Buch nach der Fertigstellung der Ortsumfahrung Bargau stark zugenommen, genauso wie die Zahl der Fahrradfahrer. Sowohl die Bürger von Buch als auch die Bürger der angrenzenden Wohngebiete seien betroffen. In zahlreichen Aktionen und Gesprächen hätten die Bucher deutlich gemacht, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten sowohl zwischen Heubach und Buch als auch in der Ortsdurchfahrt zu hoch seien. Darüber hinaus sei für die Verkehrsteilnehmer oft verwirrend, wo Fahrradfahren erlaubt und wo der Weg den Fußgängern vorbehalten sei. Dies führe immer wieder zu gefährlichen Situationen und zu Unfällen. In einem Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative wurde vereinbart, dass ein Vorschlag für eine Gesamtkonzeption der Fuß- und Radwegeführung in der Ortsdurchfahrt in Buch erstellt werden soll. Die Stadtverwaltung hat damit das Ingenieurbüro Bartsch aus Heubach beauftragt. Das Konzept beinhalte die Anordnung eines Radschutzstreifens in Richtung Bargau, die Verlegung der Fahrbahnverschwenkung plus Bau einer Querungshilfe am Ortseingang Richtung Heubach sowie den Bau einer Querungshilfe am Ortseingang aus Richtung Bargau.

Wenn der Gemeinderat zustimmt, wolle die Stadtverwaltung die Temporeduzierungen sowie den Blitzer beim Landratsamt beantragen und das Fuß- und Radwegekonzept weiter verfolgen. dav

Weitere Themen in der Sitzung sind der Feuerwehrbedarfsplan, die Zustimmung zur Wahl des Abteilungskommandanten und seines Stellvertreters sowie der geplante Anbau beim Demenzzentrum.

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