Letzte Etappe rund um die Stadthalle

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Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.
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Wie die Stadt Heubach den Schulhof zwischen Rosenstein-Gymnasium und Stadthalle umgestalten will, was das kostet und wie der Zeitplan aussieht.

Heubach

Die ersten beiden neuen Elementen stehen schon: Ein Kletterfelsen aus Beton und Balancierstangen aus Holzstämmen. Der Bereich ganz hinten im Schulhof ist mit Bauzaun abgesperrt, hier warten zwei Bagger darauf, dass es weitergeht mit der Umgestaltung des Schulhofs zwischen Rosenstein-Gymnasium und Stadthalle. Kurz vor den Sommerferien hat die Firma Beyer damit begonnen, nun sind die Mitarbeiter selbst zwei Wochen im Urlaub, berichtet Stadtbaumeisterin Ulrike Holl. Voraussichtlich in der letzten Augustwoche geht's weiter. Bis zum Ende der Schulferien werden die Arbeiten nicht abgeschlossen sein, wie Ulrike Holl informiert. Man werde aber einen Weg finden, um Baustelle und Schulbetrieb so verträglich wie möglich zu gestalten.

Im ganz hinteren Bereich, Richtung der Nachbargrundstücke an der Poststraße, soll der Staudengarten, den der Bio-Kurs angelegt hat, bleiben. Ob sich auch der Bienenstock damit verträgt, dass sich hier in Zukunft Schüler mehr aufhalten sollen, müsse man sehen, wie Ulrike Holl meint. In dem Bereich sei auch denkbar, dass sich Eltern und Schüler bei einer Pflanzaktion selbst einbringen.

Parken deutlich einschränken

Vor der Mensa soll es Sitzgelegenheiten und Sonnensegel geben, auch der Bodenbelag komme raus und werde durch Pflasterstein ersetzt. Die Linde in der Mitte des Hofs soll bleiben. Die Holzbank, die um den Stamm herum gebaut war, sei mittlerweile bei den Männern der Rentner AG, die sie herrichten und eventuell an anderer Stelle wieder aufbauen möchten. Rund um den Baum soll laut Ulrike Holl wieder eine runde Sitzgelegenheit hin, womöglich vom Betonkünstler, der den Kletterfelsen entworfen hat. Der Belag soll zweigeteilt sein: In der Mitte des Hofs plant Landschaftsarchitekt Gerhard Kapeller ein „organisch geformtes Pflaster“, wobei die Linde mit Natursteinpflaster in Form eines Ammoniten umrundet werde. In den äußeren Bereich und an den Eingängen soll der Belag wie in der Karlstraße werden. Die Parkplätze könnten, wie auf dem Schlossplatz, mit Stahlnägeln markiert werden, wobei sowohl Ulrike Holl als auch Bürgermeister Dr. Joy Alemazung betonen, dass die Parkmöglichkeiten auf dem Hof künftig deutlich eingeschränkt sein sollten.

Rund 485 000 Euro hat die Stadt für diesen letzten Bereich rund um die Stadthallen-Erneuerung eingeplant. Davon gibt es rund 223 500 Euro Zuschüsse von Bund und Land.

Mehr Bilder finden Sie online auf www.tagespost.de.

Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.
Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.
Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.
Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.
Die Baustelle auf dem Schulhof des Rosenstein-Gymnasiums.

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