Neue Leitungen und Nahwärme in Heubach

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Die Böhmerstraße in Lautern soll in diesem Jahr voll ausgebaut und saniert werden.
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Der Heubacher Bauausschuss bringt am Mittwoch Vorhaben gegenüber des Triumph-Areals und eine Straßensanierung in Lautern auf den Weg.

Heubach

In einigen Straßen im Heubacher Nordosten rollen demnächst die Bagger: Der Bauausschuss gab am Mittwoch grünes Licht für den Ausbau des Nahwärmenetzes und, im Zuge dessen, den Austausch der alten Wasserleitungen. Der Ausschuss erteilte dem Büro Bartsch den Auftrag für die dafür notwendigen Ingenieurleistungen für knapp 54 000 Euro.

Matthias Kolb vom städtischen Bauamt erläuterte, dass die „Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb“ (GEO) in diesem Bereich ihr Nahwärmenetz ausbauen möchte. Die GEO fahre wirtschaflicherweise nicht den kürzesten Weg, so Kolb, sondern den, der an möglichst vielen potenziellen Hausanschlüssen vorbeiführe. Weil zum Beispiel viele Anwohner der Hauffstraße Interesse an einem Anschluss zeigten, sei diese in dem ersten Bauabschnitt mit dabei, der Abschnitt umfasst aber auch die Scheffelstraße und die Schillerstraße. Der zweite Bauabschnitt wäre dann der Bereich Silcherstraße/Uhlandstraße. In dem gesamten Areal wolle die Stadt deswegen mit im Boot sein, weil es hier viele Wasserleitungen gebe, die in einem schlechten Zustand seien, was sich etwa in vermehrten Rohrbrüchen zeige, oder auch schlicht zu klein dimensioniert. Die Stadt wolle sich deshalb hier „an die GEO ranhängen“, so Kolb. Auf Anregung von Heinz Pfisterer soll beim zweiten Bauabschnitt auch die Hegelstraße mit aufgenommen werden. Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts sind geplant von April/Mai bis Spätherbst dieses Jahres. Der zweite Abschnitt soll im kommenden Jahr folgen. Im Haushalt stehen für beide Abschnitte für die Erneuerung der Wasserleitungen 650 000 Euro zur Verfügung.

Böhmerstraße in Lautern

Ebenfalls einstimmig bracht der Bauausschuss den Vollausbau der Böhmerstraße in Lautern auf den Weg. Wie Matthias Kolb erläuterte, sei das Büro Bartsch bereits im Mai vor einem Jahr mit der Auswechslung der Wasserleitung beauftragt worden. Auf Wunsch des Gemeinderats sei diese Planung um einen Regenwasserkanal und den Vollausbau der Straße samt der Verlegung für Breitband-Leerrohre ergänzt worden. Laut Kolb ergäben sich nun Ingenieurskosten von 15 000 Euro für den Regenwasserkanal und 33 000 Euro für den Vollausbau. Insgesamt stünden für die Böhmerstraße 640 000 Euro zur Verfügung.

Anika Sturm erkundigte sich, ob die Verwaltung mit den Anwohnern gesprochen habe und ob es für diese, vor allem bei einer Vollsperrung, alternative Parkmöglichkeiten gäbe. „Da sind wir dran“, versicherte Kolb, auch wenn es aus Platzgründen schwierig sei. Noch sei der Zuschlag für die Arbeiten ja auch nicht erteilt. Voraussichtlich im April soll es aber eine Anlieger-Info geben, auch bezüglich eventuell anfallender Anliegerbeiträge. „Bis dahin wissen wir auch mehr zu den Kosten und zum Bauablauf“, so Kolb.

Wir hängen uns hier an die GEO dran.“

Matthias Kolb,, Bauamt

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